| |
|
 |
Wir bieten Ihnen einen kostenlosen Informationsdienst rund um Bauen + Wohnen
Der Schweizer Bauinfoservice zeigt Ihnen täglich neue Informationen und Neuheiten rund um Haus + Garten.
Der Schweizer Bauinfoservice ist das Verbindungsglied zwischen Ihnen und den teilnehmenden Firmen dieser Internetplattform, die Ihnen eine Vielzahl an Dienstleistungen und Produkten bieten.
Gratis Informationsdienst : Unter jeder der Rubriken finden Sie ein Informationsformular mit dem Sie einfach und kostenlos Prospektmaterial oder auch Offerten anfordern können. Profitieren Sie jetzt völlig gratis und unverbindlich !
Rubrik: Fachmessen
Der Schweizer Bau-Info-Service informiert Sie ausführlich über alle Fachmessen im Bereich Bauen + Wohnen . Unter der Rubrik Fachmessen finden Sie verschiedene Messevorschauen und einen vollständigen Messekalender. Im weiteren erstellen wir an verschiedene Fachmessen Fotoreportagen die Sie jeweils nach der Messe unter der Rubrik Fotogalerie finden.Natürlich finden Sie unter allen Rubriken Messe - Neuheiten und interessante Produkte die mit Bild und Text wie auch Bezugsquellen vorgestellt werden.
|
| >>mehr |
|
|
| |
|
 |
Gewinnen Sie jetzt ein SKINCOM COMFORT Sonnenzelt!
Die Jumbo-Schattenlösung. Das COMFORT Sonnenzelt ist die perfekte Sonnen- und Windlösung für den ganzen Tag. Sie eignet sich ideal für 3 Liegestühle, einen Tisch mit 6 Personen oder einen Sandkasten von 200 x 250 cm Grundfläche. Das COMFORT Sonnenzelt kann sowohl als feste, wie auch als mobile Lösung verwendet werden und spendet durch zwei individuell dem Sonnenstand anpassbare Sonnentücher und ein Frontschattentuch jederzeit angenehmen Schatten. Mit Schutzfaktor 80 nach UV Standard 801.
Suchen Sie unser Glücksschwein Unser Glücksschwein ( Bild1 ) hat sich in einer Rubrik (siehe Navigation links) versteckt. Finden Sie es und füllen Sie das Info Formular in dieser Rubrik (in der Navigation links ganz unten) aus und schon nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil.
Alle richtigen Einsendungen nehmen an der Ziehung teil. Teilnahmeschluss ist der 05.06.2013 Gewinnerziehung ist der 08.06.2013
Teilnahmebedingungen: Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist Jedermann zugelassen. Ausgenommen sind alle Mitarbeiter der W+W Communication GmbH. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und im Internet auf www.bauschweiz.ch veröffentlicht. Die Preise können nicht in bar ausbezahlt werden. Über das Gewinnspiel wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass Newsletter an seine E-Mail Adresse zugestellt werden.
Informationen über den Gewinnpreis:
www.skincom.com/index.php/de/produkte/comfort.html |
| >>mehr |
|
|
 |
BISTV, die Bau Info Service TV Sendung, informiert Sie einmal pro Monat über die aktuellen Veranstaltungen der gesamten Immobilienbranche und rund ums Bauen und Wohnen, innovative Unternehmen stellen sich und ihre Dienstleistungen sowie Produkte vor und die praktischen Heimwerkertipps vom amüsanten Toni verleihen der Studiosendung eine humorvollen Note.
Bild 1 Bau Info Service TV / BIS TV
Bild 2 Homegate.ch das Immobilienportal Daniel Bruckhoff, Marketingleiter
Bild 3 Handwerker Tipp vom Toni
Weitere Informationen unter:
www.bauschweiz.ch/BisTV/index.html |
| >>mehr |
|
| |
|
 |
Das Messemagazin für den Bauherren Das Messemagazin ist die Informationsquelle rund um Planen-Bauen+Wohnen in Magazinform. Themen: Bad, Küche, Haustechnik, Minergie, Inneneinrichtung, Innenausbau, Renovation, Garten, Wellness, Information.
Kostenlose Verteilung in den jeweiligen Pressecorner an Messebesucher der nachfolgend aufgeführten Fachmessen:
Eigenheim-Messe Solothurn Inhaus Messe Weinfelden Minergie Messe Luzern Wohga Winterthur Wohga Zug ImmoExpo Basel Wohnen Wetzikon Bauen+Wohnen Aargau Eigenheim und Immobilien Messe Bern Immo Messe St.Gallen Designmesse Zürch Giardina Zürich Bauen+Modernisieren Zürich, Bauen+Wohnen Luzern Bau+Energiemesse Bern
Bauarena Volketswil
Unter folgendem Link finden Sie die Online-Ausgabe des Messemagazin Planen-Bauen+Wohnen 2013 :
www.bauschweiz.ch/pdf/PBW Magazin.pdf |
| >>mehr |
|
|
 |
Stabübergabe in der Geschäftsleitung MINERGIE®
Christian Röthenmund übernimmt das Ruder
Am 20. Juni 2013 übernimmt Christian Röthenmund von Franz Beyeler die Geschäftsführung von MINERGIE® in Bern. Franz Beyeler tritt kürzer, bleibt MINERGIE® jedoch verbunden: Er übernimmt den Aufbau der MINERGIE® International AG. Mit Christian Röthenmund, seinem bisherigen Stellvertreter, tritt ein kompetenter Baufachmann und Betriebswirtschafter seine Nachfolge an.
Als der Verein Minergie vor 15 Jahren gegründet wurde, holte der Vorstand von Minergie den erfahrenen Betriebswirtschafter und Marketingspezialisten Franz Beyeler als Geschäftsführer ins Boot. Ihnen allen war damals schon klar, dass der Kommunikation grösste Bedeutung zukam, wenn der Baustandard Minergie Erfolg haben sollte. Sie behielten recht: Minergie ist ein Leitinstrument geworden - und das wichtigste Standbein der Kantone und des Bundes zum Erreichen der Klimaziele im Gebäudebereich. Mehr als 30'000 Bauten in der Schweiz und im angrenzenden Ausland sind nach einem Minergie-Standard zertifiziert - und es werden immer mehr: Für viele Bauherren und Investoren kommt etwas anderes als Minergie gar nicht mehr in Frage.
Nicht sparen, sondern profitieren Ruedi Kriesi, Heinz Uebersax und Franz Beyeler positionierten Minergie von Anfang an nicht als "Spar-Standard" mit dem handgestrickten Image wollener Pullover und grüner Gesinnung, sondern als fortschrittlichen Baustandard, von dem Nutzer und Besitzer profitieren, weil er deutlich mehr Komfort und Lebensqualität bietet als ein konventionell erstellter Bau. Der Umweltnutzen ist sozusagen im Produktnutzen enthalten. "Minergie ist unkompliziert und pragmatisch", findet Franz Beyeler. "Das System ist einfach zu verstehen, leicht umzusetzen und zu betreiben." Diese Einfachheit und der grosse Praxisbezug tragen massgebend zum Erfolg bei. ?
Ein geeigneter Nachfolger Nun steht ein wichtiger Wechsel an: An der Generalversammlung vom 20. Juni 2013 übergibt Franz Beyeler die Geschäftsführung an Christian Röthenmund, der vor eineinhalb Jahren als sein Stellvertreter zu Minergie kam. Es war nicht einfach, einen geeigneten Nachfolger zu finden: "Wir suchten jemanden, der über Erfahrung in der Baubranche verfügt, betriebswirtschaftlich versiert ist und sich auch mit Marketing und Kommunikation auskennt", erinnert sich Franz Beyeler. Diese Voraussetzungen erfüllt Christian Röthenmund: Lehre als Zimmermann, dipl. Bauführer SBA/TS (Ing. EURETA), Eidg. dipl. Marketingplaner mit Fachausweis, betriebswirtschaftliches Studium an der Universität Luzern (Abschluss MBA Luzern); zuletzt tätig als Marketing-Direktor in der Dämmstoffindustrie bei der Saint-Gobain Isover SA.
Christian Röthenmund hat konkrete Pläne "Minergie ist ein einfacher und praxisorientierter Nachhaltigkeitsstandard der ersten Generation und hat aktiv mitgeholfen die Schweiz zu einer energie- und verantwortungsbewussten Gesellschaft zu entwickeln. Diesen einzigartigen Erfolg wollen wir nutzen, um neue konkrete Instrumente für die Bauwirtschaft zu schaffen, die mithelfen sollen, die für die Schweiz so wichtige Energiewende zu schaffen", so Christian Röthenmund. An Herausforderungen mangelt es nicht, unter anderem im Modernisierungsbereich: "All die Förderprogramme haben den Sanierungsstau in der Schweiz nicht aufgelöst", gibt er zu bedenken und kündigt für Minergie eine Weiterentwicklung der Strategie an, bei der insbesondere Qualitätssicherung, Bauerneuerung und das Monitoring der Energieflüsse im Gebäude eine grosse Rolle spielen werden: "Mit der neuen Energie- und Klimapolitik des Bundes und der Kantone werden an Bauwerke in der Schweiz sehr hohe Anforderungen bezüglich Energieeffizienz gestellt. Entsprechend gross wird die Ausbreitung von neuen bautechnischen Lösungen sein, was bei Planenden und Ausführenden neues Fachwissen und neue Kompetenzen erfordert. Die logische Folge dieser Entwicklung ist der Ruf nach gesicherter und überprüfbarer Bauqualität." ?
Qualitätssicherung, Bauerneuerung und Monitoring Mit präzisen Abnahmeprozessen und -Dokumentationen sowie gezielten Weiterbildungspaketen soll die Basis für die Sicherung der Minergie-Qualität geschaffen werden. Ein pragmatisches Minergie-Messdatenmodell für Wohn- und Geschäftsbauten soll das Sammeln und Auswerten relevanter Daten erlauben, insbesondere bezüglich Raumkomfort (CO2, Raumtemperatur, relative Feuchte), Funktion der Haustechnik sowie Energiekonsum der einzelnen Verbrauchergruppen (z.B. Heizung, Kühlung usw.). Die grösste Herausforderung der kommenden Jahre liegt aber bei der energetischen Modernisierung von Altbauten und dem schwindenden Fachwissen der Bauleute. Minergie beabsichtigt in enger Zusammenarbeit mit den entscheidenden Akteuren der Bauwirtschaft und der öffentlichen Hand, präzise Instrumente und Mechanismen zu entwickeln, die mithelfen die komplexe Problemstellung Schritt für Schritt zu lösen.
Organisatorisch wird sich bei Minergie ebenfalls einiges ändern: Die Geschäftsleitung wurde durch Martial Bujard, Leiter Minergie Agentur Französische Schweiz und Milton Generelli, Leiter Minergie Agentur Italienische Schweiz, erweitert und es werden neu Fachbereiche unter kompetenter Leitung geschaffen, die die Geschäftsleitung ihren Führungsaufgaben aktiv unterstützen werden. "Unsere Netzwerkorganisation wird vielschichtiger und breiter abgestützt", so Christian Röthenmund.
"Der Zeitpunkt passt" Dass die Weiterentwicklung der Strategie mit dem Wechsel in der Geschäftsleitung zusammenfällt, war nicht geplant, und das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Franz Beyeler: "Ich habe immer gesagt, dass ich mit zweiundsechzig Jahren kürzer treten werde. Für mich war stets klar, dass ich nicht den Fehler vieler Selbstständiger mache, die nicht loslassen können. Deshalb habe ich schon vor rund fünf Jahren begonnen, meine Nachfolge zu planen." Am 20. Juni 2013, am Tag der Generalversammlung, feiert Franz Beyeler seinen 62. Geburtstag - eine Punktlandung sozusagen. "Dass gleichzeitig mit der Stabübergabe eine Strategieanpassung ansteht, hat sich so ergeben. Allerdings passt der Zeitpunkt: Mit Christian Röthenmund übernimmt ein Vertreter der jüngeren Generation das Ruder, der auf kommende Herausforderungen bestens vorbereitet ist. Ich persönlich habe viel Herzblut in Minergie investiert und bleibe mit dem Standard verbunden. Weil ich aber weiss, dass ich einen guten und kompetenten Nachfolger gefunden habe, fällt mir das Loslassen leicht."
Aufbau der MINERGIE® International AG Zumindest vorläufig bleibt der langjährige Geschäftsführer dem Verein Minergie erhalten, wenn auch mit reduziertem Arbeitspensum: Franz Beyeler übernimmt den Aufbau der Minergie International AG. "Wir erhalten immer mehr Anfragen aus dem Ausland, die wir bisher als zusätzliche Aufgaben in der Geschäftsstelle abgearbeitet haben. Mit der Gründung der Minergie International AG schaffen wir eine geeignete Struktur für den erfolgreichen Export. Der Verein Minergie engagiert sich dabei als Hauptaktionär. Damit ist sichergestellt, dass sich Minergie International im Sinn und Geist von Minergie Schweiz entwickelt."
Herzlicher Dank Der Vorstand, die Mitglieder und die Fachpartner von Minergie danken Franz Beyeler für seine unermüdliche Aufbauarbeit, sein Engagement und seine loyale und sehr angenehme Zusammenarbeit. Ohne Franz Beyeler wäre Minergie nicht das, was es heute ist! Beim Aufbau der Minergie International AG wünschen sie ihm viel Erfolg, Ausdauer und die gleiche Hartnäckigkeit, wie er sie beim Aufbau von Minergie Schweiz gehabt hat.
Franz Beyeler und sein Team haben für Minergie Pionierarbeit geleistet und dem Standard zu breiter Akzeptanz verholfen. Mit Christian Röthenmund am Ruder beginnt gleichsam eine neue Ära - mit einer angepassten Strategie, neuen Aufgaben und spannenden Perspektiven.
Für weitere Informationen: Geschäftsstelle MINERGIE Steinerstrasse 37, CH-3006 Bern Telefon +41 31 350 40 60 info@minergie.ch
www.minergie.ch |
| >>mehr |
|
| |
|
 |
Die Verkaufmesse für Wohn- und Bürodesign designmesse.ch geht in die zweite Runde
Auch dieses Jahr wartet die designmesse.ch mit attraktiven Möbeln für den Wohn- und Bürobereich, Leuchten und Wohnaccessoires auf. An der Verkaufsmesse präsentieren Designer, Produzenten und Fachhändler vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 in der Halle 9 der Messe Zürich ihre Produkte.
Die dreitägige designmesse.ch bietet kreativen Newcomern sowie etablierten Designern und Produzenten aus dem Bereich Möbel- und Objektdesign eine Ausstellungs- und Verkaufsplattform. Besucherinnen und Besucher präsentiert designmesse.ch eine breite Palette an innovativen Designobjekten. Prototypen, Kleinserien, Unikate oder auch Serienprodukte können direkt vor Ort gekauft oder bestellt werden.
Ein kleiner Vorgeschmack: Ausgestellt werden unter anderem ganz besondere Möbelstücke und Leuchten, gefertigt aus Holz. Sie vereinen Funktionalität, Design und Qualität mit liebevollen Details und sorgfältiger Verarbeitung. Zu sehen gibt es aber ebenso Objekte aus Metall, Leder oder Reifenschlauch - hochwertige Rohstoffe, aus welchen Möbel, Wohnaccessoires oder Laptoptaschen entstehen. An der designmesse.ch zu sehen gibt es auch Grünes, das von Wänden wächst: ausgefallene Designstrategien für die Gestaltung von öffentlichen Räumen oder Bürolandschaften. Neben der Ausstellung erwartet das Publikum wie letztes Jahr ein vielfältiges Programm an Referaten zu Design-Themen.
Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr findet 2013 die designmesse.ch zum zweiten Mal statt. Die Macherinnen hinter designmesse.ch und Gründerinnen der gleichnamigen GmbH sind Petra Merkt und Eliane Klomp. Architektin und Möbeldesignerin Petra Merkt hat selbst an verschiedenen Möbelmessen ausgestellt, Eliane Klomp besitzt mehrjährige Erfahrung in der Messeorganisation.
Weitere Informationen unter:
www.designmesse.ch |
| >>mehr |
|
|
 |
HEV Schweiz: Keine sozialistischen Experimente im Wohnungsmarkt!
Zürich (ots) - Die Idee der staatlichen Wohnraumförderung feiert ein Comeback. Vergessen scheinen die bitteren und milliardenteuren Erfahrungen der 1990er Jahre in diesem Bereich. Der Staat ist im Wohnungsbau und bei der Wohnungsbewirtschaftung weder besser noch günstiger als die Privaten. Für die Immobilien- und Grundeigentümer ist die staatliche Wohnraumförderung fast immer mit Eingriffen in die Eigentumsrechte verbunden. Der HEV Schweiz wendet sich deshalb gegen direkte Eingriffe des Staates in den Wohnungsmarkt.
Die Mieterverbände und die politische Linke nutzen das Thema Personenfreizügigkeit als Vorwand, um Verschärfungen im Mietrecht und weitere staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt durchzusetzen. Neben der Begrenzung der Mietpreisaufschläge werden Massnahmen zur Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften gefordert. Über neue Fördertöpfe und mit Vorschriften an Kantone, Gemeinden und Investoren soll nach Meinung verschiedener Exponenten in den nächsten Jahren mehr subventionierter Wohnraum entstehen.
Dabei geht vergessen, dass sich der Bund in diesem Bereich schon einmal die Finger verbrannt hat. Das Parlament stockte 1990 die Rahmenkredite zur Wohnraumförderung just in dem Moment auf, als sich die ersten Anzeichen der Immobilienkrise bemerkbar machten. In den darauffolgenden Jahren musste der Bund hunderte von Millionen Franken bei den geförderten Wohnungen abschreiben. Dies, weil die mit einem staatlich festgelegten Mietzinssystem belegten Wohnungen nicht plangemäss vermietet werden konnten und leer standen.
Der Bund ist auch heute noch in der Wohnraumförderung aktiv. Auf Basis des Wohnraumförderungsgesetzes übernimmt er Risiken von gemeinnützigen Wohnbauträgern und erleichtert deren Refinanzierung. Zur Sicherung von Bürgschaften wurden 2011 Eventualkredite von 1.4 Milliarden Franken bewilligt.
Noch viel ausgeprägter sind die Instrumente zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus auf Stufe Kantone und Gemeinden. Über die Höhe der Subventionen im Bereich Wohnen auf dieser Stufe liegen keine gesicherten Zahlen vor, sie stellen jedoch gerade in städtischen Gemeinden gewichtige Budgetposten dar. Nicht zu unterschätzen sind zudem die indirekten Kosten der staatlichen Wohnraumförderung. Sie entstehen durch entgangene Einnahmen der öffentlichen Hand aufgrund günstiger Baurechtszinsen oder vergünstigter Landabgabe an Baugenossenschaften.
Eine Ausweitung der staatlichen Wohnraumförderung auf Bundesebene ist nach Ansicht des HEV Schweiz unnötig. Die Kantone und Gemeinden haben heute schon die Möglichkeit, Wohnbaugenossenschaften zu fördern und tun dies auch. Investitionen in den Wohnungsbau sollten nicht durch neue Gesetzesparagraphen und Auflagen, sondern durch gute Investitionsbedingungen gefördert werden. Marktkonforme Massnahmen zur Schaffung von mehr preisgünstigem Wohnraum setzen auf Anreize zu höherer Ausnutzung bestehender Bauzonen.
www.hev.ch |
| >>mehr |
|
| |
|
 |
Baumeisterverband: Paritätische Kontrollen sind die beste flankierende Massnahme
Zürich (ots) - Der Schweizerischer Baumeisterverband ist erleichtert über den neusten FlaM-Bericht des Seco. Er zeigt, dass im Bauhauptgewerbe trotz fehlender Allgemeinverbindlichkeit des LMV im Jahr 2012 die Kontrollen der Lohn- und Arbeitsbedingungen gut funktioniert haben. Das ist nicht selbstverständlich, hat das Bauhauptgewerbe - mit 71'000 Franken pro Jahr für Maurer und 57'000 Franken für Ungelernte - doch die höchsten Mindestlöhne für Handwerker in der Schweiz.
Der vom Seco, dem Staatsekretariat für Wirtschaft, am heutigen Freitag publizierte Bericht über die Umsetzung der flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr (FlaM-Bericht) zeigt klar auf: Lohndumping gegen entsandte, ausländische Arbeitskräfte wird in der politischen Diskussion massiv überschätzt. In Tat und Wahrheit geht es um ein Phänomen im tiefen Promillebereich des Schweizer Arbeitsmarktes. "Wir führen eine landesweite Diskussion um eine angeblich verheerende Nadel im Heuhaufen", sagte Jean-Pierre Grossmann, Mitglied der schweizerischen paritätischen Vollzugskommission (SVK) und des Vorstands des paritätischen Bildungs- und Vollzugsfonds für das Bauhauptgewerbe (Parifonds Bau), an der Medienkonferenz des Seco in Bern.
Die Einhaltung des Gesamtarbeitsvertrags im Bauhauptgewerbe, des sogenannten LMV Bau, wird von 26 paritätischen Kommissionen überwacht. Sie setzen sich zu gleichen Teilen aus Vertretern der Unternehmungen und der Gewerkschaften zusammen. Da der LMV normalerweise allgemeinverbindlich für die gesamte Branche gilt, dürfen die paritätischen Kommissionen sämtliche Unternehmen des Bauhauptgewerbes kontrollieren - auch die, die nicht Mitglied der GAV-Verbände sind. Da die Allgemeinverbindlichkeit aber während des gesamten Jahres 2012 nicht gegeben war, durften die paritätischen Kommissionen nur die Verbandsfirmen kontrollieren.
Dementsprechend stark nahmen 2012 die Kontrollen gegenüber 2011 ab. Dennoch war das Bauhauptgewerbe auch 2012 eine der am besten überwachten Branchen. Rund ein Fünftel aller im Entsendebereich kontrollierten Betriebe und Personen betraf das Bauhauptgewerbe.
Gemessen daran, dass ein grosser Teil der Kontrollen überhaupt erst auf Verdacht auf einen Verstoss hin unternommen wird, fällt der Anteil der vermuteten Verstösse moderat aus. Kommt hinzu, dass die Statistiken des Seco nicht unterscheiden nach der Schwere der jeweiligen vermuteten Verstösse und der Qualität der einzelnen Gesamtarbeitsverträge.
So wird manche kleine Unachtsamkeit im Bauhauptgewerbe als Verstoss gewertet, die in den meisten andern Branchen nicht einmal annährend als unzulässig gälte. Denn mit GAV-Mindestlöhnen von 71'000 Franken pro Jahr für Maurer oder 57'000 Franken für Ungelernte liegt der LMV teils massiv über den Vergleichswerten der übrigen handwerklichen GAV. Dass sich die meisten zunächst angenommenen Verstösse im Verlauf des Verfahrens als nichtvorhanden erweisen, zeigt auch eindrücklich die Statistik, aufgrund welcher nur bei einem Drittel der vermuteten Verstösse dann auch tatsächlich Konventionalstrafen ausgesprochen werden.
2012 war im Bauhauptgewerbe indes ein schwieriges Jahr. Trotz mehrmaligen Angeboten des Baumeisterverbandes lehnten die Gewerkschaften die Verlängerung des LMV über 2011 hinaus ab. Auch eine Petition von 24'000 Bauarbeitern, die das Angebot des Baumeisterverbands unterstützte, blieb ohne Wirkung. So kam es 2012 zunächst während dreier Monate zu einem vertragslosen Zustand. Und als der LMV dann ab 1. April wieder in Kraft trat, reichte es dem Seco nicht, den Vertrag noch im 2012 allgemeinverbindlich zu erklären.
Der Schweizerische Baumeisterverband appelliert eindringlich an die Gewerkschaften, die Signale der Belegschaft zur Verhinderung eines vertragslosen Zustandes inskünftig ernst zu nehmen. Auch bittet er das Seco, die Allgemeinverbindlichkeitserklärung verfahrensmässig zu beschleunigen. Denn nur auf der Basis der Allgemeinverbindlichkeit kann das bestens eingespielte paritätische Kontrollsystem im Bauhauptgewerbe weiterhin seine volle Wirkung entfalten.
www.baumeister.ch |
| >>mehr |
|
|
 |
Das Bundesamt für Statistik hat Zahlen zur Mietpreisentwicklung publiziert. Teuerungsbereinigt beträgt der Anstieg im Landesdurchschnitt aller Wohnungen zwischen 2000 und 2010 etwas mehr als 10%. Von einer Mietpreisexplosion beim Wohnungsbestand kann also keine Rede sein.
Die durchschnittliche Monatsmiete für eine Dreizimmerwohnung betrug auf gesamtschweizerischer Ebene laut BFS 1‘216 Franken. Im Jahr 2000 waren es noch 976 Franken. Dies bei einer Teuerung von 9% und einem Lohnanstieg in etwa der gleichen Höhe. Von Wuchermieten und Mietpreisexplosion kann hier wahrlich nicht die Rede sein. Trotzdem fordert der Mieterverband lautstark nach flankierenden Massnahmen. Der Mietwohnungsmarkt leidet jedoch an zu viel und nicht zu wenig Regulierung. Zusätzliche staatliche Eingriffe sind verfehlt. Sie privilegieren in der Regel die langjährigen Mieter und führen dazu, dass private Investitionen in den Wohnungsbau ausbleiben. Dies wiederum hat negative Auswirkungen auf den Bau neuer Wohnungen. Neuer preisgünstiger Wohnraum entsteht durch eine bessere Ausnützung der bestehenden Bauzonen. Mehr Bürokratie und zusätzliche Formulare sind der falsche Weg.
|
| >>mehr |
|
| |
|
 |
Eine knappe Mehrheit des Nationalrats will den Bundesrat beauftragen, Massnahmen im Wohnungssektor zu ergreifen. Der HEV Schweiz lehnt weitergehende staatliche Eingriffe in diesem Bereich ab. Sie verdrängen die Investitionen von Privatpersonen und Unternehmen und sind kontraprodutiv.
Wohnungsknappheit ist kein gesamtschweizerisches Phänomen. Im Gegenteil, es gibt nach wie vor Regionen im Mittelland und in der Ostschweiz, die mit Wohnungsleerständen zu kämpfen haben. Es ist deshalb Sache der betroffenen Städte und nicht des Bundes, wo nötig weitere Anreize zur Förderung des preisgünstigen Wohnungsbaus zu setzen. Die meisten der bisher aufgebrachten Forderungen im Bereich des Mietrechts sind kontraproduktiv. Sie würden private Investitionen in den Wohnungsbau zurückdrängen und damit zu einem Rückgang der Wohnbautätigkeit führen. Das Mietrecht ist zum Schutz der Mieter bereits genügend stark reglementiert. Eine zusätzliche Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus ist nach Ansicht des HEV Schweiz ebenfalls unnötig. Auf Basis des Wohnraumförderungsgesetzes übernimmt der Bund bereits heute Risiken von solchen Wohnbauträgern und erleichtert deren Refinanzierung. Ferner unterstehen noch immer 65‘000 Wohnungen dem Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz des Bundes. Es handelt sich bei diesen vom Bund geförderten Wohnungen in der grossen Mehrzahl um Mietwohnungen. Für deren Verbilligung wurden im letzten Jahr immerhin knapp 65 Mio. Franken ausbezahlt. Es ist zu hoffen, dass die bitteren und milliardenteuren Erfahrungen der 1990er Jahre bei der staatlichen Wohnbauförderung noch in Erinnerung sind und sich die Fehler von damals nicht wiederholen. Investitionen in den Wohnungsbau sollten nach Ansicht des HEV Schweiz nicht durch neue Aufla-gen, sondern durch gute Investitionsbedingungen gefördert werden. Hierzu gehört eine massvolle Liberalisierung der Bau- und Zonenordnungen. Marktkonforme Massnahmen zur Schaffung von mehr Wohnraum setzen auf Anreize zu höherer Ausnutzung bestehender Bauzonen.
www.hev-schweiz.ch |
| >>mehr |
|
|
 |
Photovoltaikanlage an Lawinenverbauungen in Bellwald Ein erster Erfahrungsbericht Im Sommer 2012 wurden auf dem Gebiet der Gemeinde Bellwald in zwei unabhängigen Projekten schweizweit die ersten Photovoltaikanlagen an bestehenden Lawinenverbauungen installiert und ans Stromnetz angeschlossen. Damit konnte eine langjährige Idee, welche 2009 in einer Projektstudie von energieregionGOMS zu Papier gebracht wurde, realisiert werden. Zwei Anlagen, zwei Ansätze, ein Ziel Die Anlage am Ort genannt Steibechriz ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde und der Sportbahnen Bellwald, zusammen mit dem Oberwalliser Energieunternehmen EnAlpin AG mit Sitz in Visp. Bei diesem Projekt wurde das Augenmerk auf der skalierbaren industriellen Fertigung, den finanziellen Rahmen und einen maximalen Ertrag pro Laufmeter Lawinenverbauung gelegt. So soll aufgezeigt werden, welche baulichen Herausforderungen und Investitionen mit der Erschliessung dieser Energiequelle verbunden sind. Die zweite Anlage am Ort Steibeläger wurde als private Initiative von Herr R. Lehmann, Dozent an der Metallbauschule Basel als Studenten- und Schülerprojekt grösstenteils in Freiwilligenarbeit realisiert. Gemeinsam ist den beiden Vorhaben das Ziel, die Erfahrungen mit der Solartechnologie im harten Umfeld des alpinen Raumes auszubauen. Herausforderungen und Erfahrungen Beim Standort im Skigebiet Bellwald konnte von der unmittelbaren Nähe der vorhandenen Infrastruktur profitiert werden. Die Zugänglichkeit ist via Naturstrassen, bzw. Sesselliften einigermassen gegeben, und für den Energieabtransport konnte die Anlage an die bestehende Stromleitung der Beschneiungsanlagen des Skigebietes angeschlossen werden. Grosse Herausforderungen für die Komponenten der Anlage sind sicherlich die Schnee- und Windlast, die grossen Temperaturunterschiede sowie die hohe UV Strahlung auf über 2'300 m. ü. M. Studienobjekt Eine PV Anlage auf Lawinenverbauungen gilt als Pionierprojekt. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass sich mehrere Studien damit befassen. Seit Baubeginn wurden die Anlagen von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL mit einer Studie begleitet. Der Fokus lag auf den gesellschaftlichen Aspekten wie z.B. auf der Frage, wie die Gesellschaft auf Photovoltaikanlagen an Lawinenverbauungen reagiert. Der Schlussbericht der Studie wird in den nächsten Wochen erwartet. Eine Folgestudie beim WSL ist bereits im Gange. Lawinenverbauung als Schutzbauwerk Lawinenverbauungen sollen primär Schutz für Bevölkerung und Verkehrswege bieten. Die Bewilligungsbehörden sind immer häufiger konfrontiert mit Anfragen bzw. Baugesuchen für solche Anlagen. Damit die Schutzfunktion der Lawinenverbauung nicht beeinträchtigt wird, erarbeitet das Bundesamt für Umwelt momentan Empfehlungen für die die Bewilligung solcher Bauten. Die Erfahrungen, welche aus den bereits realisierten Projekten gewonnen werden, können mithelfen, die Systeme weiter zu optimieren und die Schutzfunktion der Bauwerke weiterhin zu gewährleisten.
Erste Betriebserfahrungen Die Anlage EnAlpin besteht aus 54 Solarmodulen mit total 11.34kWp installierter Leistung (24x polykristallin 235Wp, 30x monokristallin 190Wp), mit jeweils unterschiedlichen Neigungswinkeln(45°, 60°, 90°). Die verschiedenen Konfigurationen haben zum Ziel, den idealen Winkel für die maximale Energieproduktion, bzw. die minimale Bedeckung durch Schnee an diesem Standort zu ermitteln. Die erwartete Jahresproduktion liegt bei etwa 18'000kWh, was in etwa dem Verbrauch von 4 Haushalten entspricht. Nach mittlerweile mehreren Monaten Betriebserfahrung inkl. Netzeinspeisung können bereits ein paar Aussagen gemacht werden. So hat die Anlage die Herbst- und Winterstürme sowie Schneefälle bisher schadlos überstanden. Ausnahme bildet hier ein Wechselrichterdefekt, welcher auf einen Gerätefehler zurückzuführen ist und zu einem Gerätetausch im Februar führte. Die klimatischen Gegebenheiten im unterirdisch gelegenen Technikraum können als Auslöser ziemlich sicher ausgeschlossen werden. Dieser Fall hat jedoch gezeigt, wie wichtig eine Zugänglichkeit für die Wartung, auch gerade im Winter sein kann. Insbesondere wenn man bedenkt, dass der Hauptvorteil einer PV Anlage im Hochgebirge die Produktion von Winterenergie ist, währenddessen Anlagen in tieferen Regionen von Nebel, Beschattungen und generell von tieferen Einstrahlungswerten betroffen sind.Als Beispiel kann der spezifische Nutzenergieertrag der Anlage vom Januar 2013 herangezogen werden. Dieser betrug 96.7kWh pro kWp installierte Leistung. Dies ist bis zu 4-mal mehr als bei einer Anlage im Mittelland im selben Zeitraum. Ausblick Die sehr guten Produktionswerte dürfen nicht darüber hinwegtäuschen: Von den geschätzt ca. 600km Lawinenverbauungen in den Schweizer Alpen ist vermutlich nur ein Bruchteil so gut erschlossen wie diejenigen oberhalb von Bellwald. Auch bei solch idealen Bedingungen wie am Standort Bellwald schlagen sich die hohen Projektkosten mit den baulichen Massnahmen und der Logistik auf den Stromgestehungspreis nieder, welcher bei der hier zugegebenermassen kleinen Anlage ein mehrfaches einer konventionellen Anlage vergleichbarer Grösse beträgt. Nichtsdestotrotz bietet die Anlage die ideale Möglichkeit, Erfahrungen auch für andere solche Projekte zu sammeln. Fabian Schmidhalter Dipl. El. Ing FH / Executive MBA EnAlpin AG, 21.02.2013
www.unternehmengoms.ch |
| >>mehr |
|
| |