Der Schweizer Bau-Info-Service

Wir bieten Ihnen einen kostenlosen Informationsdienst rund um Bauen + Wohnen

Der Schweizer Bauinfoservice zeigt Ihnen täglich neue Informationen und Neuheiten rund um Haus + Garten.

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Gratis Informationsdienst :
Unter jeder der Rubriken finden Sie ein Informationsformular mit dem Sie einfach und kostenlos Prospektmaterial oder auch Offerten anfordern können.
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Rubrik: Fachmessen

Der Schweizer Bau-Info-Service informiert
Sie ausführlich über alle Fachmessen im Bereich Bauen + Wohnen . Unter der Rubrik Fachmessen finden Sie verschiedene Messevorschauen und einen vollständigen Messekalender. Im weiteren erstellen wir an verschiedene Fachmessen Fotoreportagen die Sie jeweils nach der Messe unter der Rubrik Fotogalerie finden.Natürlich finden Sie unter allen Rubriken Messe - Neuheiten und interessante Produkte die mit Bild und Text wie auch Bezugsquellen vorgestellt werden.







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Planen - Bauen + Wohnen

- Das Messemagazin für den Bauherren
Das Messemagazin ist die Informationsquelle rund um Planen-Bauen+Wohnen in Magazinform.
Themen: Bad, Küche, Haustechnik, Minergie, Inneneinrichtung, Innenausbau, Renovation, Garten, Wellness, Information.

Kostenlose Verteilung in den jeweiligen Pressecorner an Messebesucher der nachfolgend aufgeführten Fachmessen:

Swissbau Basel
Eigenheim-Messe Solothurn
Inhaus Messe Weinfelden
Immo Messe Bern
Immo Messe St.Gallen
Giardina Zürich
Bauen+Modernisieren Zürich,
Bauen+Wohnen Aargau
Bauen+Wohnen Luzern, Hausbau+Energiemesse Bern
Blue Tech Winterthur
Immo Messe Basel
Bauarena Volketswil

Unter folgendem Link finden Sie den Film
über das Messemagazin Planen-Bauen+Wohnen :

http://youtu.be/PrHm5-UL2n4

Oder hier finden Sie die gesamte Ausgabe 2011

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Swissbau 2012

Fotos unter der Rubrik:Fotogalerie

einmal mehr wichtigster Treffpunkt der Bau- und Architekturszene Schweiz

Die diesjährige Swissbau geht als sehr guter Jahrgang in die bald vierzigjährige Geschichte ein. Die Leitmesse der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz ging heute nach fünf äusserst erfolgreichen Tagen zu Ende. Mit 115'111 Besuchern (+6.5%) und Bestnoten von den knapp 1'300 Ausstellern (+7%) unterstreicht sie einmal mehr ihre führende Stellung - auch im europäischen Vergleich. Ergänzend zum Ausstellungsbereich fanden diesmal hochkarätige Diskussionsforen zum Thema "Nachhaltiges Bauen und Erneuern" innerhalb der neuen Kompetenzplattform Swissbau Focus statt.

"Mit insgesamt über 500'000 Arbeitnehmern und einem Umsatz von über 50 Milliarden Franken jährlich, stellt die Baubranche einen wichtigen Pfeiler der schweizerischen Gesamtwirtschaft dar. Sie hat sich in letzter Zeit zudem immer wieder als eigentliche Konjunkturstütze entpuppt, gerade in sonst für andere Wirtschaftszweige äusserst schwierigen und turbulenten Zeiten." So Hans Killer, Präsident von bauenschweiz, an seiner Eröffnungsrede in Anwesenheit von Bundesrat Schneider-Ammann.

Fokus Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Aufgrund dieser Fakten stand die Swissbau diesmal unter ganz besonderen Vorzeichen. Wie können die Investitionen in Rekordhöhe auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden? Wie muss das Bauen der Zukunft aussehen, wenn die Dichte in den Städten und Agglomerationen Jahr für Jahr weiter steigt? Wie lassen sich qualifizierte Schulabgänger und Berufsleute für Jobs auf dem Bau motivieren und weiterbilden? Führende Branchenköpfe wie Stefan Cadosch (SIA), Ursula Renold (BBT), Daniel Büchel (BFE), Franz Beyeler (Minergie), Maria Lezzi (Bundesamt für Raumentwicklung), Ansgar Gmür (HEV) und viele mehr diskutierten und debattierten während fünf Tagen in hochkarätig besetzten Themenanlässen, Workshops und der Swissbau Focus Arena die brennenden Fragen. Herzstück der Kompetenzplattform Swissbau Focus waren die insgesamt vier Arenen, die Energie, Gebäudelabels, Bauen im Kontext bzw. aktuelle Fragen der Raumplanung sowie Bildung thematisierten. Die Veranstaltungen wurden von den führenden Branchenverbänden und -organisationen geplant und in Zusammenarbeit mit der Swissbau durchgeführt, allen voran der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) und das Bundesamt für Energie mit dem Label EnergieSchweiz. Für den SIA war der Swissbau Focus die perfekte Plattform, um mit den richtigen Leuten persönlich in Kontakt zu kommen, Beziehungen zu pflegen, über konkrete Ansätze und Lösungen zu diskutieren sowie auf die Kernanliegen und die Positionen des Verbandes aufmerksam zu machen, so Thomas Müller, Leiter Kommunikation des SIA.

Geteilt wurde seine Einschätzung auch von den anderen Branchenverbänden, besuchten doch rund 5'000 Interessierte die Veranstaltungen vor Ort. Gesamthaft 5'000 Menschen verfolgten die Anlässe parallel dazu auf dem Internet. Dies zeigt, dass die Swissbau mit der Lancierung der Plattform den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Sie hat sich damit eindrücklich als wichtigste Diskussionsplattform für Fragen der Nachhaltigkeit im Bau positioniert.

Grosse Zufriedenheit bei den ausstellenden Unternehmen
Bestnoten bekam die Messe gemäss Rudolf Pfander, Messeleiter der Swissbau, auch von den Ausstellern, welche die Messe vor allem als Plattform für Kontakte zu bestehenden und neuen Kunden, für die Profilierung im Markt sowie zur Lancierung von Neuheiten nutzten. "Wer baut, geht hin" hiess der frühere Werbeslogan der Swissbau. Und so ist es auch heute noch. Wo sonst bietet sich die Möglichkeit, in fünf Tagen ein Potenzial von weit über 100'000 Fachbesuchern und privaten Immobilienbesitzern zu treffen? Allen voran die Berufsgruppe der Planer, mit einem Besucheranteil von 40%. Als Architekten, Ingenieure und Fachplaner sind sie es, welche heute mehrheitlich die Entscheide fällen, wenn es um Investitionen oder die Wahl der Anbieter und Materialien geht, so Pfander, beeindruckt über die positive Stimmung unter den Ausstellern.

Besucher begeistert über das umfassende und hochwertig inszenierte Angebot
Wer vor zehn Jahren das letzte Mal an der Messe war, traute nun kaum noch seinen Augen. 1'300 Aussteller präsentierten sich nicht nur mit einem umfassenden Angebot, sondern auch mit technisch und gestalterisch raffinierten Standkonzepten. Im Innenausbau und im Bereich Gebäudetechnik fanden zudem bedeutende Premieren und Highlights statt. Da war zum einen der neue Ausstellungsbereich OfficeSpace, welcher in enger Zusammenarbeit mit dem Dachverband bueroszene.ch entwickelt wurde und sich den Fragen und Trends moderner Arbeitswelten stellte, und da waren zum anderen die Trendwelten Küche und Bad. Hier zeigten die Marktleader in spektakulären Präsentationen kreative Gestaltungsideen, modernste Technologien und Materialien zum Träumen. Geht es aber um die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, ist auch die Gebäudetechnikbranche immer stärker gefordert. Gefragt sind ganzheitliche Systeme aus einer Hand und mehr Komfort. Deshalb fanden sich die Anbieter der Bereiche Lüftung, Klima, Kälte und Gebäudeautomation (ex Hilsa) - gemeinsam mit denen der Bereiche Heizung, Energie und Sanitär - erstmals wieder unter einem Messedach.

Auserlesene Referenten diskutierten Chancen von morgen
Wer das traditionelle Swissbau Future Forum mit dem Zukunftsforscher Matthias Horx und dem Landschaftsarchitekten Christophe Girot oder die Architekturvorträge der international renommierten Stararchitekten und Urbanisten Jacques Herzog, Richard Burdett und Winy Maas verpasst hat, kann dies nun jederzeit auf swissbau.ch nachholen. Dafür hat die Messeleitung so genannte Eventreports eingerichtet mit Livestream, Bildmaterial, Texten und den Präsentationen der Referenten. Wer zudem weiterhin aktuelle Meinungen rund um nachhaltiges Bauen lesen und diskutieren möchte, ist auf blog.swissbau.ch genau richtig.

Exzellenz in Umwelttechnik
Im Rahmen der Swissbau wurde der Umweltpreis der Schweiz von der Stiftung Pro Aqua-Pro Vita vergeben, mit 50'000 Franken einer der höchstdotierten Preise in diesem Gebiet. Gewinnerin in der Kategorie "Innovation" war die Neurobat AG aus Gossau, welche die Fachjury mit ihrem auditiven Heizregler überzeugte. Gleichzeitig wurde der Unternehmer Dr. Alain Jenny als "Ecopreneur" für sein langjähriges Schaffen im Bereich Umwelttechnik ausgezeichnet.

Swissbau Design Award
Bereits zum zweiten Mal wurde der Swissbau Design Award vergeben. Die Fachjury um Köbi Gantenbein, Chefredaktor von "Hochparterre", bewertete die Stände nach den drei Kriterien - Design und Konzept, Design und Handwerk sowie Design und Nachhaltigkeit. Bei den Ständen mit über 80 m² Fläche gewann der Auftritt von Erdgas. Ausschlag für den ersten Platz gab die umfassend gute Inszenierung des Versprechens, dass Erdgas etwas Natürliches ist. Bei den Standbauten unter 80 m² hiess die Siegerin schaerholzbau ag. Mit ihrem Stand zeigte sie ihr Können, indem sie hohe Anforderungen an Gestaltung und Technik eindrücklich erfüllte.


Swissbau 2014 im Neubau der Messe Basel
Die nächste Swissbau findet vom 21. bis 25. Januar 2014 erstmals im Neubau der Messe Basel statt. Die Themen Nachhaltigkeit, Verdichtung und Energieeffizienz werden die Branche auch dann noch beschäftigen, so wie es auch Bundesrat Schneider-Ammann in seiner Rede an der offiziellen Eröffnung formuliert hatte: "Das Zukunftsrezept für die Schweizer Bauwirtschaft heisst, einerseits sorgfältig mit dem Kulturland umzugehen, anderseits verdichtet und nachhaltig zu bauen und die brachliegenden Industrieflächen zu neuem Leben zu erwecken." Die Swissbau nimmt diese Herausforderung als Leitmesse der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz gerne an.

Weitere Informationen unter :

www.swissbau.ch

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Swissbau 2012 In Basel

EIGENHEIM.2012 Solothurn

EIGENHEIM und SOCASA ab 2012 unter einem Dach
Seit 2007 fanden in Solothurn im Frühjahr jeweils zwei themenverwandte Messen statt: die EIGENHEIM Solothurn und die SOCASA. Diese Ausgangslage erwies sich für die regionalen Aussteller und das lokale Gewerbe zusehends als schwierig, weil in den wenigsten Fällen die Möglichkeit bestand, an beiden Messen teilnehmen zu können.

Die Rythalle Soledurn AG hat deshalb entschieden, ab 2012 auf die Durchführung der SOCASA zu verzichten und die Realisierung einer Frühlingsmesse in der Rythalle den Veranstaltern der EIGENHEIM Solothurn zu überlassen.

Damit ist der Grundstein für eine einzigartige, attraktive Publikumsfachmesse rund um die Themen Bauen, Sanieren, Modernisieren, Garten und Immobilien gelegt worden.

Die EIGENHEIM.2012 Solothurn inklusive SOCASA wird vom 1.-4. März 2012 bei entsprechender Nachfrage erstmals gleichzeitig an den zwei bisherigen Standorten CIS Sportcenter an der Hans Huber-Strasse sowie in der Rythalle Solothurn stattfinden. Zwischen den beiden Standorten wird ein besucherfreundlicher Shuttle-Service verkehren, der den Besuch beider Messehallen mit einem Kombi-Billet erleichtern soll.

www.eigenheimmesse-solothurn.ch

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inhaus Messe in Weinfelden

Inspirations-Plattform für das schöne Wohnen

Die "inhaus", die Ostschweizer Messe für Wohnen, Haus und Garten in Weinfelden ist eine attraktive Inspirations-Plattform für alle Themen rund um Wohnen, Haus und Garten. Führende Anbieter aus verschiedensten Branchen und Fachgebieten präsentieren vom 2. bis 4. März 2012 Trends, frische Design-Ideen, handwerkliche Höchstleistungen und raffinierte technische Neuheiten. Für alle, die ihre private Rückzugs- und Erholungszone wieder einmal stimmig gestalten oder sich ihren Traum vom eigenen Zuhause erfüllen wollen.

Begeisterte Aussteller
Die erstmals 2011 durchgeführte neue Themenmesse in der Ostschweiz kam sowohl bei den Besuchern als auch bei den Ausstellern sehr gut an. Deshalb wird auf 2012 auch die Ausstellungsfläche weiter ausgebaut. Die engagiert gestalteten Stände und zahlreiche Designelemente sind eine Augenweide und laden jeweils zum Anfassen und Ausprobieren ein. Fachleute stehen mit Rat und Tat zu verschiedensten Themen zur Verfügung. Im inhaus-Forum finden täglich aktuelle Vorträge statt. Kurzum: Die "inhaus" vereint Wohn-Lifestyle und grosse Kompetenz an einem Ort.

Spannende Sonderschauen
Umrahmt werden die über 80 Aussteller mit spannenden und inspirierenden Sonderschauen. Die Raiffeisenbank Regio Weinfelden zeigt in Zusammenarbeit mit diversen inhaus-Ausstellern grosse und kleine Wohn-Ideen, wie der eigene Wohnraum zur Erholungszone werden kann. Die attraktive Gartenlandschaft in der Halle 1 schenkt dem eigenen Garten, der individuellen Ruhe-Oase, besondere Aufmerksamkeit. In der Sonderausstellung www.wohlfuehlen-wasser-waerme.ch erwarten die Besucher kompetente Berater zu den elementarsten Grundeinrichtungen in jedem Gebäude. Schonender Umgang mit Energie und die zahlreichen Fördermittel sind das Thema beim gemeinsamen Auftritt der Energie Fachleute Thurgau, der IG Passivhaus Ostschweiz und der Energieberatungsstellen des Kantons Thurgau.

Weitere Informationen unter:

www.inhaus-messe.ch

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Swissbau 2012 :Design Award

Top-Standbauten mit Design Award prämiert

Die Stände von Erdgas und der schaerholzbau ag erhielten an der Swissbau 2012 in Basel den goldenen Design Award. Zum zweiten Mal bewertete eine Fachjury die Standbauten an der grössten Schweizer Bau- und Immobilienmesse. Die Swissbau 2012 findet noch bis am kommenden Samstag, 21. Januar 2012, in der Messe Basel statt.

Aussteller der Schweizer Bauwirtschaft an der Swissbau legen bei ihrem Auftritt vor Fachpublikum besonders grossen Wert auf Konzept und Umsetzung. Die Messeleitung der Swissbau liess nach 2010 zum zweiten Mal die besten Stände mit dem Design Award prämieren. Die Fachjury um Köbi Gantenbein, dem Chefredaktor der Architektur- und Design-Fachzeitschrift Hochparterre, hat am ersten Messetag der Swissbau die Stände bewertet. Die Kriterien waren Design und Konzept, Design und Handwerk sowie Design und Nachhaltigkeit. Die Preise wurden am Mittwochabend, 18. Januar 2012, in der Messe Basel verliehen. Bei den Ständen mit über 80 m² Fläche gewann der Auftritt von Erdgas. Ausschlag für den ersten Platz gab gemäss Köbi Gantenbein Bei den Ständen mit über 80 m² Fläche gewann der Auftritt von Erdgas. Ausschlag für den ersten Platz gab gemäss Jurychef Köbi Gantenbein die umfassend gute Inszenierung des Versprechens, dass Erdgas etwas Natürliches sei. Silber ging an den Auftritt von bueroszene.ch und Bronze an Stanley Works (Europe) GmbH.

Bei den Standbauten unter 80 m² heisst die Siegerin des Swissbau Design Awards wie schon 2010 schaerholzbau ag. Dazu Köbi Gantenbein: "Mit ihrem Stand zeigt schaerholzbau ihr Holzkönnen, indem sie hohe Anforderungen an Gestaltung und Technik eindrücklich erfüllt. Der Stand ist künstlerisch exquisit gemacht und mit minimalen Mitteln umgesetzt." Silber in dieser Kategorie gewann die Ludwig Giritzer System GmbH & Co KG und Bronze die Gessi SA aus Grono.

Die Swissbau in Basel ist noch bis am 21. Januar 2012 der wichtigste Treffpunkt der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz. Knapp 1'300 Aussteller aus über 20 Ländern präsentieren während fünf Tagen innovative Technologien, Materialien und Trends. Zudem finden im Rahmen der neuen Kompetenzplattform Swissbau Focus hochkarätige Veranstaltungen und für die Branche relevante Diskussionsforen zum Thema "nachhaltiges Bauen und Erneuern" statt. www.swissbau.ch


Rangliste Swissbau Design Award 2012

Kategorie Standbauten über 80 m²

1. Erdgas (Halle 3.0/Stand E33)
2. bueroszene.ch (Halle 2.0/Stand F42)
3. Stanley Works (Europe) GmbH (Halle 3.2/Stand A22)

Kategorie Standbauten unter 80 m²

1 schaerholzbau ag (Halle 1.0/Stand B18)
2. Ludwig Giritzer System GmbH & Co KG (Halle 3.2/Stand A01)
3. Gessi SA (Halle 2.2/A19)

www.swissbau.ch

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Energie im Bau - Swissbau Arena

Das Gebäude als Kraftwerk

"Die Transformation des Gebäudeparks ist das grosse Thema" versprach Markus Weber, Präsident der Fachgesellschaft für Haustechnik und Energie im Bauwesen der SIA, zu Beginn des Workshops. Denn das Energiesparpotenzial bei bestehenden Gebäude sei immens. Zu diskutieren galt es, in wiefern sich die Ansätze zur Einsparung von Energie für diese Gebäude im Gegensatz zu Neubauten unterscheiden.

Als erster Referent ging der Architekt Markus Schaefle (Romero & Schaefle) auf das Thema ein. Wie sein Büro bei einem Sanierungsprojekt vorgeht, zeigte er anhand einer Wohnsiedlung. Als wichtigste Energiesparmassnahme pries Schaefle die Verdichtung: Mittels Aufstockung konnte die Nutzfläche der Immobilie um zwanzig Prozent erhöht werden. Im weiteren sorgten eine neue Energieversorgung und eine neue Gebäudehu¨lle für einen um siebzig Prozent verringerten Energieverbrauch. Zumindest war so das Ziel des Architekturwettbewerbs. Wie es heute in der Realität steht, hat der Besitzer leider nicht nachgemessen, erklärte Markus Schaefle enttäuscht. «Das gehört dazu, das müsst ihr bei euren Projekten machen», forderte er das Publikum auf.

Drei Sanierungsbeispiele stellte der Gebäudetechniker Andreas Wirz von der Firma Roschi + Partner vor. Bei allen konnte der Minergiestandard erreicht werden. «Zentral fu¨r jede Sanierung ist eine Gesamtanalyse: Die Anforderungen an das Gebäude, die Abklärung der Umgebungsbedingungen, das Gebäude selbst und die Gebäudetechnik mu¨ssen genau untersucht und beurteilt werden» hielt Wirz fest. «Erst dann kann gewichtet werden, welche Bauteile in welchen Etappen saniert werden sollen.» Das Erreichen eines Energiestandards sei immer auch unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit zu beurteilen.

Weil fu¨r neu erstellte Anlageobjekte der Platz knapp ist, interessiert sich David Naef, Geschäftsführer von Halter Immobilien für die Sanierung des Bestands. Er hielt als dritter einen kurzen Vortrag. «Wir wollen einerseits das Potenzial des Gebäudes besser nutzen und es andererseits für die Zukunft fit machen.» Naef stellte den sogenannten integralen Re-Development-Ansatz vor. «Im Zentrum steht dabei das Bedu¨rfnis des Endnutzers», erklärte Naef: «Welche Nachhaltigkeitsgesichtspunkte mu¨ssen aus Sicht des Nutzers erfüllt sein?»

In ihren Vorträgen zeigten die Referenten eine Vielzahl erfolgreicher Sanierungen und liessen die Zuhörerschaft an ihrer grossen Erfahrung auf diesem Gebiet teilhaben. Mit welchen Problemen die angestrebte Sanierung des Gebäudeparks Schweiz zu kämpfen hat und warum die Sanierungsquote nicht höher ist, führte die darauffolgende Diskussion vor Augen. Wer ist Schuld daran, dass es nicht schneller vorwärts geht? «Die Politik muss den Lead u¨bernehmen», forderte Andreas Wirz. Auf die Verantwortung der Eigentu¨mer verwies dagegen David Naef: «Wir sehen uns als Dienstleister». Architekt Markus Schaefle hielt fest: «Wichtig fu¨r den Erfolg einer Sanierung ist ein Bauherr, der weiss, was er will.» Und doch gab es von den Experten auch Rezepte: Verdichten, also mehr Wert durch mehr Fläche. Dann lässt sich auch die Energiesanierung bezahlen. Am richtigen Ort bauen, wo die Infrastruktur bereits vorhanden ist und so durch kurze Wege Energie sparen. Und wenn Sanierungen nicht möglich sind, Systeme bauen, die Energie erzeugen. Zum Beispiel eine wärmegewinnende Kanalisation für ein ganzes Quartier errichten.

Bild 1:Dr. iur. Jürg Hofer, Leiter Amt für Umwelt und Energie, BS

Bild 2:Christian Renken, Head of 3S Photovoltaics, 3S Swiss Solar Systems AG, Lyss

Bild 3: Prof. Peter Droege, Institut für Architektur und Raumentwicklung, Universität Liechtenstein

www.swissbau.ch

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Herausforderungen im Gebäudebestand

Eineinhalb Millionen Gebäude sind Energieschleudern. Deren Sanierung könnte sehr viele fossile Brennstoffe einsparen. Hauseigentümer, Behörden, Berufsverbände und die Solarbranche wollen etwas unternehmen. Bei der Diskussion über Massnahmen endet die gemeinsame Basis, wie die Swissbau Focus Arena über «Herausforderungen im Gebäudebestand» zeigt.

Im Neubaubereich ist das Null- und Plusenergiehaus zwar kurz vor dem Durchbruch. Doch ¾ der Gebäude in der Schweiz wurden vor 1980 erstellt und benötigen deshalb ein Vielfaches an fossiler Heizenergie. Die Sanierung stünde zwingend an: «Doch sie kommt nicht vom Fleck, weil die Energiepreise zu niedrig sind», weiss André Previdoli, stellvertretender Direktor des Bundesamts für Energie. Zusammen mit 15 weiteren Fachleuten aus Praxis, Hochschulen und Interessensverbänden nahm er an der Focus-Diskussion über den «Sanierungsfall Gebäudebestand» teil. Previdoli, der für die Energiestrategien des Bundes zuständig ist, glaubt aber, dass sich der Erdölpreis in den kommenden 40 Jahren mindestens verdoppeln wird. Von den aktuellen, öffentlichen Fördergeldern für eine Gebäudesanierung zu profitieren, hält der Bundesvertreter für ratsam. Ansgar Gmür, Direktor des Hauseigentümerverband Schweiz warnt aber davor, die «wirtschaftliche Basis der Besitzer zu überschätzen: Die wenigsten sind so reich wie Dagobert Duck». Die umfassende Sanierung von Gebäuden sei wirtschaftlich meistens nicht tragbar, «weil mehr als zwei Drittel der Häuser in privaten Händen liegt» und nicht professionellen Investoren gehört.

Mangelndes Wissen und fehlendes Bewusstsein
Als weiteren, wesentlichen Grund für den Sanierungsstau hält Reto Miloni, Inhaber eines Architekturbüros, das «fehlende Bewusstsein beim Eigentümer. Der Schmerz ist offensichtlich nicht gross genug», so Miloni. Adrian Altenburger, Mitglied der Geschäftsleitung von Amstein und Walthert, bestätigt: «70 Prozent der Besitzer, die von uns eine technische Analyse verlangen, glauben anfänglich, ihr Haus sei in einem guten Bauzustand».

Ungenügender Wissensstand wird aber nicht den Besitzern sondern auch Fachleuten attestiert: Jobst Willers, Bildungsverantwortlicher des sia, kritisiert, dass «vor allem der Architekt weiterbildungsresistent sei». Dabei käme ihm sogar eine Schlüsselrolle bei der Beratung von Hauseigentümern zu, so Willers. Denn Architekten können Sanierungsmassnahmen derart kombinieren, dass der Energieverbrauch verringert und der Komfort erhöht wird. «Weniger Energie ist für viele Hausbesitzer kein ausreichender Mehrwert», weiss Daniel Vonlanthen vom Fachverband für hinterlüftete Fassaden. Sanieren und gleichzeitig die Nutzfläche erweitern, sei daher oft eine willkommene Lösung. «Doch es braucht mehr Fachleute, die ganzheitlich planen können», so Vonlanthen.

Grosszügigere Förderung
Eine umfassendere Sichtweise fordert Gallus Cadonau, Solar Agentur Schweiz, auch für die dezentrale Energieversorgung. «Die finanzielle Förderung von erneuerbaren Energien läuft falsch: Statt viele kleine Wasserkraftwerke zu unterstützen, sollte sich der Bund stärker für Solaranlagen am Gebäude engagieren.» Die Stromerträge wären viel grösser. «Der Solarstrom reicht sogar für den kompletten Ersatz der AKWs», ergänzt Swisssolar-Geschäftsführer David Stickelberger.

Grosszügigere Anreize für Solaranlagen wünscht sich auch Franz Baumgartner, Dozent für erneuerbare Energie an der Zürcher Fachhochschule. Tatsächlich könnte der CO2-Ausstoss vieler Bestandesbauten dadurch wirkungsvoll verringert werden, ohne sie umfassend zu sanieren, gibt Markus Weber, Fachgesellschaft für Haustechnik und Energie im Bauwesen der sia, zu Bedenken.

So sieht es auch der Vertreter der 2000-Watt-Gesellschaft, Roland Stulz, Geschäftsführer von Novatlantis: «Wir müssen sowohl die Klimabilanz verbessern als auch die Energieeffizienz erhöhen.» Die jeweils beste Sanierungsmethode sei individuell zu klären. Aber unter den Diskussionsteilnehmern unbestritten ist: «Wir müssen etwas tun.» Nur: Ob Hauseigentümer erst aktiv werden, wenn der Gebäudeenergieausweis obligatorisch ist, die Bau- und Energievorschriften weiter verschärft werden, oder ob es bessere Ausbildungen an den Hochschulen braucht, darüber wollten sie nicht einig werden.

Bild 1: Ansgar Gmür, Hauseigentümerverband Schweiz

Bild 2: David Stickelberger, Swissolar

Bild 3: Christian Zeyer, swiss cleantech

www.swissbau.ch

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Energiestrategie 2050

Bundesrat konkretisiert Stossrichtung der Energiestrategie 2050
Bern, 01.12.2011 - Der Bundesrat will den Umbau der Schweizer Energieversorgung mit Massnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, fossile Kraftwerke, Netze und Forschung sicherstellen. Er hat an seiner gestrigen Sitzung diese Stossrichtung konkretisiert. Das UVEK wird die Energiestrategie 2050 entsprechend den gestern beschlossenen Vorgaben weiter vertiefen und dem Bundesrat bis im Frühling 2012 einen Bericht über die dazu gehörenden Massnahmen, Wirkungen und Kosten sowie über die Finanzierungsmöglichkeiten unterbreiten. Auf dieser Basis wird das UVEK bis Mitte 2012 eine Vernehmlassungsvorlage erarbeiten.
Am 25. Mai 2011 hat der Bundesrat entschieden, die bestehenden Kernkraftwerke am Ende ihrer Betriebsdauer stillzulegen und nicht durch neue Kernkraftwerke zu ersetzen. National- und Ständerat haben sich in der Sommer- und Herbstsession dem Grundsatzentscheid angeschlossen. Gemeinsam mit den zuständigen Departementen sowie in Arbeitsgruppen mit Kantonen, Gemeinden, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Umweltorganisationen hat das UVEK in den letzten Monaten erste Vorschläge zu den Zielen, Instrumenten und Massnahmen der neuen Energiestrategie 2050 erarbeitet. Der Bundesrat hat diese an seiner gestrigen Sitzung diskutiert und die Stossrichtung der Energiestrategie 2050 konkretisiert. Er hat das UVEK beauftragt, diese anhand der beschlossenen Vorgaben weiter zu vertiefen und ihm bis im Frühling 2012 einen Bericht über die Massnahmen, Wirkungen und Kosten sowie über die Finanzierungsmöglichkeiten zu unterbreiten. Der Bundesrat wird aufgrund des Berichts die Eckwerte für die Vernehmlassungsvorlage festlegen. Diese soll bis Mitte 2012 vorliegen.

Der Bundesrat setzt zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit insbesondere auf Massnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, fossile Kraftwerke, Netze und Forschung. Diese werden nun vom UVEK weiter vertieft.

Energieeffizienz
Die Massnahmen in diesem Bereich zielen darauf ab, den Stromverbrauch zu senken. Sowohl bei den Gebäuden und Elektrogeräten als auch bei Industrie und Dienstleistungen sowie der Mobilität besteht ein beträchtliches Einsparpotenzial. Das Stromsparen soll durch Zielvereinbarungen, marktwirtschaftliche Anreize (z. B. Effizienzboni), wettbewerbliche Ausschreibungen, innovative Tarifmodelle, technische Fortschritte, strengere Vorschriften und zusätzliche Anstrengungen in der Aus-und Weiterbildung sowie der Forschung gefördert werden. Die Energieversorger sollen mit messbaren Ziele verpflichtet werden, den Kunden über die Tarifgestaltung Anreize fürs Stromsparen zu geben (z.B. Abschaffung Grundbeitrag für Netznutzung, Stromspartarif).

Gebäude: Sparpotenzial 13 TWh bis 2020 bzw. 28 TWh bis 2035 bei Heizenergie und 2 TWh bis 2020 bzw. 7 TWh bis 2035 beim Strom => technische Vorgaben, Förderung energetischer Gebäudesanierungen, Aus-und Weiterbildung von Baufachleuten, Beratungsleistungen Bauherren.
Elektrogeräte: Sparpotenzial 0.5 TWh bis 2020 und 1 TWh bis 2035 => Effizienzvorschriften, Förderung von Smart Technologies.
Industrie und Dienstleistungen: Sparpotenzial beim Energieverbrauch 16 TWh bis 2020 und 33 TWh bis 2035. Beim Elektrizitätsverbrauch beträgt die zu erzielende Reduktion bis 2020 rund 5 TWh und bis 2035 rund 13 TWh => Zielvereinbarungen zwischen Unternehmen und Bund, Ausschreibungen für Stromeffizienz, Effizienzboni. Unternehmen, die viel Strom brauchen und Effizienzziele erreichen, sollen sich von der Bezahlung des Zuschlags für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) befreien lassen können.
Mobilität: Sparpotenzial Energieverbrauch 4 TWh bis 2020 und 11 TWh bis 2035 => besser vernetzte Angebote, neue Technologien, z. B. Umstellung der Strassen- und Tunnelbeleuchtung auf LED, Produktion von Energie bei Verkehrsinfrastrukturen.
Erneuerbare Energien
Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien soll bis 2020 um mindestens 4 TWh und bis 2035 um 13 TWh erhöht werden. Das bestehende Fördersystem der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) soll so angepasst werden, dass grössere Anlagen vorrangig gefördert werden können. Zudem soll der Zeitraum für KEV-Vergütungen gekürzt werden. Für Kleinanlagen privater Investoren (v.a. Photovoltaik und Biomasse) will der Bundesrat das Fördermodell grundsätzlich überdenken. Das UVEK prüft neue Modelle wie die Gewährung einmaliger Investitionshilfen oder Net Metering. Beim Net Metering verbraucht der Betreiber den Strom aus der eigenen Anlage zunächst selbst und speist nur allfällige Überschüsse netto (,net") ins Stromnetz ein.

Zur Beschleunigung der Bewilligungsverfahren wird eine Vereinheitlichung der kantonalen Vorschriften angestrebt. Die Verfahren für die Richt- und Nutzungsplanung sowie zur Umweltverträglichkeitsprüfung sollen parallel abgewickelt und vereinfacht werden. Zur Finanzierung steht die Erhöhung des KEV-Zuschlags und die Ausweitung des Förderzwecks im Vordergrund. Zudem sollen die Fördermassnahmen zugunsten der Geothermie ausgebaut werden (zinslose Darlehen, Aufstockung Risikodeckung durch Bund, Pilot- und Demonstrationsanlagen).

Fossile Kraftwerke
Gaskombikraftwerke (GuD): Der Bundesrat hält auch mit der Energiestrategie 2050 an seinen klimapolitischen Zielen fest. Das bedeutet, dass Betreiber künftiger GuD die CO2-Emissionen vollständig kompensieren müssen. Falls die Abklärungen des UVEK ergeben, dass für die Netzstabilität GuD notwendig sind, wäre eine höhere Flexibilität bei den Anteilen der CO2-Kompensationen im In- und Ausland anzustreben. Der Bundesrat will die laufenden Verhandlungen an das europäische Emissionshandelssystem (ETS) weiterführen, um den Schweizer GuD-Betreibern vergleichbare Bedingungen wie ihren europäischen Konkurrenten zu gewährleisten.
Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK-Anlagen): Bis 2035 sollen dezentrale WKK-Anlagen bis zu 7 TWh Strom erzeugen. Während GuD das ganze Jahr hindurch Strom liefern und zur Netzstabilität beitragen, können WKK-Anlagen insbesondere im Winter, wenn die Stromproduktion aus Sonne und Wind reduziert ist, Bandenergie produzieren und gleichzeitig wertvolle Heizwärme liefern. Gefördert werden sollen nur Anlagen, die bestimmte Vorgaben zu Wirkungsgrad, Wärmenutzung, Absatz elektrischer Energie und zulässigen CO2-Emissionen pro kWh erfüllen. Die Vorgaben sind noch zu definieren. WKK-Anlagen sollen künftig kostendeckend betrieben werden können, indem höhere, zeitlich abgestufte Rückliefertarife vorgeschrieben werden. Ausserdem sollen Vorgaben für die CO2-Kompensation festgelegt werden.
Netze
Die Hochspannungs- und Verteilnetze müssen erneuert und ausgebaut werden. Gleichzeitig soll eine Aufwertung in Richtung Smart Grids erfolgen, um die zunehmende dezentrale Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien zu steuern. Smart Grids - ,intelligente Netze" - ermöglichen die direkte Interaktion zwischen Verbrauchern, Netz und Stromproduktion. Die Schweiz soll weiterhin eng an das europäische Netz angebunden sein, weil dies gegenseitig eine hohe Versorgungssicherheit garantiert. Der Bundesrat will zu diesem Zweck eine nationale Strategie Energienetze definieren. Dazu gehören auch Massnahmen zur Beschleunigung der Bewilligungsverfahren. Weiter sind Fragen zu den anrechenbaren Kosten des Netzaus- und Umbaus sowie der intelligenten Stromzähler (Smartmeter) zu klären, um Investitionssicherheit zu schaffen.

Energieforschung, Pilot- und Demonstrationsprojekte, Leuchtturmprojekte
Die Energieforschung soll mittel- und langfristig zu einer sicheren, nachhaltigen Energieversorgung und zur Stärkung des Technologiestandorts Schweiz beitragen. Der Bundesrat will dem Parlament nächstes Jahr den Aktionsplan ,Koordinierte Energieforschung Schweiz" für Forschung und Entwicklung sowie Pilot- und Demonstrationsanlagen in einer separaten Botschaft unter der Federführung des EDI unterbreiten. Zudem will er ein Programm für Leuchtturmprojekte einrichten. In Ausschreibungen sollen national ausstrahlende Projekte von Unternehmen, Kantonen, Gemeinden und Forschung ausgewählt werden, die den Umbau des Energiesystems sichtbar und erlebbar machen.

Bund
Der Bundesrat will, dass die Bundesverwaltung, der ETH-Bereich und bundesnahe Unternehmen mit gutem Beispiel voran gehen und bis 2020 ihren Energieverbrauch um 25% reduzieren (Basisjahr 2006). Dazu sollen entsprechende Leistungsaufträge definiert werden.

EnergieSchweiz
Das Programm EnergieSchweiz fördert und verstärkt die Umsetzung der vom Bundesrat definierten Massnahmen mit innovativen Projekten, Partnerschaften, Beratungsinitiativen und weiteren Aktivitäten. EnergieSchweiz soll zu diesem Zweck ausgebaut und verstärkt werden.


Finanzierung der Energiestrategie
Um den Umbau des Energiesystems zu finanzieren sind Bund und Kantone, Städte und Gemeinden, Energiewirtschaft, Dienstleistungsunternehmen und Industrie sowie die Bevölkerung gleichermassen gefordert. Aufgabe des Bundes ist es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Investitionen in den Umbau des Energiesystems getätigt werden (Investitionssicherheit, Investitionsanreize) und der Energieverbrauch gesenkt sowie verstärkt erneuerbare Energien genutzt werden. Das UVEK wird den Bundesrat im Frühling 2012 im Detail über die Kosten für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 und über die Finanzierungsmöglichkeiten informieren.

Weitere Informationen unter :

www.bfe.admin.ch

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Ausstieg aus Kernenergie vors Volk!

Ausstieg aus Kernenergie vors Volk!

Ein Ausstieg aus der Kernenergie wird die Zukunft unseres Landes für die nächsten Jahrzehnte entscheidend mitprägen. Er stellt uns technisch, ökonomisch und ökologisch vor enorme Herausforderungen. Ein Entscheid über den Ausstieg ist von solch grosser politischer Tragweite, dass sie vom Volk auf Verfassungsstufe sanktioniert werden muss. Das Energieforum Nordwestschweiz ruft deshalb Bundesrat und Parlament auf, eine abstimmungsfähige Vorlage auszuarbeiten.

Aarau, 29.09.2011: Die gestrige Ständeratsdebatte hat gezeigt, dass Bundesrat und verschiedene Parlamentarierinnen und Parlamentarier sich scheuen, die Stimmbevölkerung über einen Ausstieg aus der Kernenergie entscheiden zu lassen. Denn es geht um viel mehr als um die Frage, ob neue Kernkraftwerke gebaut werden sollen oder nicht.

Das Energieforum Nordwestschweiz ist der Meinung, dass ein Ausstieg aus der Kernenergie für die Zukunft der Schweiz von solch grosser politischer Tragweite ist, dass dieser zwingend vom Volk auf Verfassungsstufe sanktioniert werden muss. Er stellt uns technisch, ökonomisch und ökologisch vor enorme Herausforderungen. Das Energieforum Nordwestschweiz ruft deshalb Bundesrat und Parlament auf, eine abstimmungsfähige Vorlage auszuarbeiten.

Bundesrat muss Hausaufgaben machen

Bis jetzt ist uns der Bundesrat schuldig geblieben, welche Auswirkungen ein Ausstieg aus der Kernenergie konkret auf die Energiewirtschaft und die Volkswirtschaft haben wird. Der Ausstiegsentscheid basiert weder auf fundierten Fakten noch auf nachvollziehbaren Prognosen. Der Ständerat hat dem Bundesrat nun die Aufgabe erteilt, eine Energiestrategie zu erarbeiten.

Diese Strategie muss aufzeigen, welche Vorteile und welche Nachteile zu erwarten sind und insbesondere welchen Preis unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und unsere Umwelt zu zahlen haben. Es sei hier nur erwähnt, dass bei Verkündung des Ausstiegsentscheids versichert wurde, Energie werde auch in Zukunft bezahlbar bleiben. Der Bericht sieht jedoch Lenkungsabgaben vor, die das Heizöl von heute 68,9 auf 163 Rappen, Erdgas von 9,8 auf 23,8 Rappen und der Strom von 17,8 auf 46,7 Rappen verteuern sollen. Solche Widersprüchlichkeiten müssen vor einem Urnengang aufgelöst werden.


Dr. Daniel Heller
Präsident Energieforum Nordwestschweiz
079 434 23 85



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