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Das Gebäude als Kraftwerk |
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"Die Transformation des Gebäudeparks ist das grosse Thema" versprach Markus Weber, Präsident der Fachgesellschaft für Haustechnik und Energie im Bauwesen der SIA, zu Beginn des Workshops. Denn das Energiesparpotenzial bei bestehenden Gebäude sei immens. Zu diskutieren galt es, in wiefern sich die Ansätze zur Einsparung von Energie für diese Gebäude im Gegensatz zu Neubauten unterscheiden.
Als erster Referent ging der Architekt Markus Schaefle (Romero & Schaefle) auf das Thema ein. Wie sein Büro bei einem Sanierungsprojekt vorgeht, zeigte er anhand einer Wohnsiedlung. Als wichtigste Energiesparmassnahme pries Schaefle die Verdichtung: Mittels Aufstockung konnte die Nutzfläche der Immobilie um zwanzig Prozent erhöht werden. Im weiteren sorgten eine neue Energieversorgung und eine neue Gebäudehu¨lle für einen um siebzig Prozent verringerten Energieverbrauch. Zumindest war so das Ziel des Architekturwettbewerbs. Wie es heute in der Realität steht, hat der Besitzer leider nicht nachgemessen, erklärte Markus Schaefle enttäuscht. «Das gehört dazu, das müsst ihr bei euren Projekten machen», forderte er das Publikum auf.
Drei Sanierungsbeispiele stellte der Gebäudetechniker Andreas Wirz von der Firma Roschi + Partner vor. Bei allen konnte der Minergiestandard erreicht werden. «Zentral fu¨r jede Sanierung ist eine Gesamtanalyse: Die Anforderungen an das Gebäude, die Abklärung der Umgebungsbedingungen, das Gebäude selbst und die Gebäudetechnik mu¨ssen genau untersucht und beurteilt werden» hielt Wirz fest. «Erst dann kann gewichtet werden, welche Bauteile in welchen Etappen saniert werden sollen.» Das Erreichen eines Energiestandards sei immer auch unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit zu beurteilen.
Weil fu¨r neu erstellte Anlageobjekte der Platz knapp ist, interessiert sich David Naef, Geschäftsführer von Halter Immobilien für die Sanierung des Bestands. Er hielt als dritter einen kurzen Vortrag. «Wir wollen einerseits das Potenzial des Gebäudes besser nutzen und es andererseits für die Zukunft fit machen.» Naef stellte den sogenannten integralen Re-Development-Ansatz vor. «Im Zentrum steht dabei das Bedu¨rfnis des Endnutzers», erklärte Naef: «Welche Nachhaltigkeitsgesichtspunkte mu¨ssen aus Sicht des Nutzers erfüllt sein?»
In ihren Vorträgen zeigten die Referenten eine Vielzahl erfolgreicher Sanierungen und liessen die Zuhörerschaft an ihrer grossen Erfahrung auf diesem Gebiet teilhaben. Mit welchen Problemen die angestrebte Sanierung des Gebäudeparks Schweiz zu kämpfen hat und warum die Sanierungsquote nicht höher ist, führte die darauffolgende Diskussion vor Augen. Wer ist Schuld daran, dass es nicht schneller vorwärts geht? «Die Politik muss den Lead u¨bernehmen», forderte Andreas Wirz. Auf die Verantwortung der Eigentu¨mer verwies dagegen David Naef: «Wir sehen uns als Dienstleister». Architekt Markus Schaefle hielt fest: «Wichtig fu¨r den Erfolg einer Sanierung ist ein Bauherr, der weiss, was er will.» Und doch gab es von den Experten auch Rezepte: Verdichten, also mehr Wert durch mehr Fläche. Dann lässt sich auch die Energiesanierung bezahlen. Am richtigen Ort bauen, wo die Infrastruktur bereits vorhanden ist und so durch kurze Wege Energie sparen. Und wenn Sanierungen nicht möglich sind, Systeme bauen, die Energie erzeugen. Zum Beispiel eine wärmegewinnende Kanalisation für ein ganzes Quartier errichten.
Bild 1:Dr. iur. Jürg Hofer, Leiter Amt für Umwelt und Energie, BS
Bild 2:Christian Renken, Head of 3S Photovoltaics, 3S Swiss Solar Systems AG, Lyss
Bild 3: Prof. Peter Droege, Institut für Architektur und Raumentwicklung, Universität Liechtenstein
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| Energie im Bau - Swissbau Arena |
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Herausforderungen im Gebäudebestand |
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Eineinhalb Millionen Gebäude sind Energieschleudern. Deren Sanierung könnte sehr viele fossile Brennstoffe einsparen. Hauseigentümer, Behörden, Berufsverbände und die Solarbranche wollen etwas unternehmen. Bei der Diskussion über Massnahmen endet die gemeinsame Basis, wie die Swissbau Focus Arena über «Herausforderungen im Gebäudebestand» zeigt.
Im Neubaubereich ist das Null- und Plusenergiehaus zwar kurz vor dem Durchbruch. Doch ¾ der Gebäude in der Schweiz wurden vor 1980 erstellt und benötigen deshalb ein Vielfaches an fossiler Heizenergie. Die Sanierung stünde zwingend an: «Doch sie kommt nicht vom Fleck, weil die Energiepreise zu niedrig sind», weiss André Previdoli, stellvertretender Direktor des Bundesamts für Energie. Zusammen mit 15 weiteren Fachleuten aus Praxis, Hochschulen und Interessensverbänden nahm er an der Focus-Diskussion über den «Sanierungsfall Gebäudebestand» teil. Previdoli, der für die Energiestrategien des Bundes zuständig ist, glaubt aber, dass sich der Erdölpreis in den kommenden 40 Jahren mindestens verdoppeln wird. Von den aktuellen, öffentlichen Fördergeldern für eine Gebäudesanierung zu profitieren, hält der Bundesvertreter für ratsam. Ansgar Gmür, Direktor des Hauseigentümerverband Schweiz warnt aber davor, die «wirtschaftliche Basis der Besitzer zu überschätzen: Die wenigsten sind so reich wie Dagobert Duck». Die umfassende Sanierung von Gebäuden sei wirtschaftlich meistens nicht tragbar, «weil mehr als zwei Drittel der Häuser in privaten Händen liegt» und nicht professionellen Investoren gehört.
Mangelndes Wissen und fehlendes Bewusstsein Als weiteren, wesentlichen Grund für den Sanierungsstau hält Reto Miloni, Inhaber eines Architekturbüros, das «fehlende Bewusstsein beim Eigentümer. Der Schmerz ist offensichtlich nicht gross genug», so Miloni. Adrian Altenburger, Mitglied der Geschäftsleitung von Amstein und Walthert, bestätigt: «70 Prozent der Besitzer, die von uns eine technische Analyse verlangen, glauben anfänglich, ihr Haus sei in einem guten Bauzustand».
Ungenügender Wissensstand wird aber nicht den Besitzern sondern auch Fachleuten attestiert: Jobst Willers, Bildungsverantwortlicher des sia, kritisiert, dass «vor allem der Architekt weiterbildungsresistent sei». Dabei käme ihm sogar eine Schlüsselrolle bei der Beratung von Hauseigentümern zu, so Willers. Denn Architekten können Sanierungsmassnahmen derart kombinieren, dass der Energieverbrauch verringert und der Komfort erhöht wird. «Weniger Energie ist für viele Hausbesitzer kein ausreichender Mehrwert», weiss Daniel Vonlanthen vom Fachverband für hinterlüftete Fassaden. Sanieren und gleichzeitig die Nutzfläche erweitern, sei daher oft eine willkommene Lösung. «Doch es braucht mehr Fachleute, die ganzheitlich planen können», so Vonlanthen.
Grosszügigere Förderung Eine umfassendere Sichtweise fordert Gallus Cadonau, Solar Agentur Schweiz, auch für die dezentrale Energieversorgung. «Die finanzielle Förderung von erneuerbaren Energien läuft falsch: Statt viele kleine Wasserkraftwerke zu unterstützen, sollte sich der Bund stärker für Solaranlagen am Gebäude engagieren.» Die Stromerträge wären viel grösser. «Der Solarstrom reicht sogar für den kompletten Ersatz der AKWs», ergänzt Swisssolar-Geschäftsführer David Stickelberger.
Grosszügigere Anreize für Solaranlagen wünscht sich auch Franz Baumgartner, Dozent für erneuerbare Energie an der Zürcher Fachhochschule. Tatsächlich könnte der CO2-Ausstoss vieler Bestandesbauten dadurch wirkungsvoll verringert werden, ohne sie umfassend zu sanieren, gibt Markus Weber, Fachgesellschaft für Haustechnik und Energie im Bauwesen der sia, zu Bedenken.
So sieht es auch der Vertreter der 2000-Watt-Gesellschaft, Roland Stulz, Geschäftsführer von Novatlantis: «Wir müssen sowohl die Klimabilanz verbessern als auch die Energieeffizienz erhöhen.» Die jeweils beste Sanierungsmethode sei individuell zu klären. Aber unter den Diskussionsteilnehmern unbestritten ist: «Wir müssen etwas tun.» Nur: Ob Hauseigentümer erst aktiv werden, wenn der Gebäudeenergieausweis obligatorisch ist, die Bau- und Energievorschriften weiter verschärft werden, oder ob es bessere Ausbildungen an den Hochschulen braucht, darüber wollten sie nicht einig werden.
Bild 1: Ansgar Gmür, Hauseigentümerverband Schweiz
Bild 2: David Stickelberger, Swissolar
Bild 3: Christian Zeyer, swiss cleantech
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homegate.ch |
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homegate.ch - das Immobilien- und Informationsportal für Schweizer Wohneigentümer
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Solarthermie-Branche |
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Solarthermie-Branche: Jahresbilanz 2011 und Ausblick 2012 von Helvetic Energy
- Wie verlief das Jahr 2011 für das Unternehmen? (in Bezug auf Produktneuentwicklungen, Umsatz, Mitarbeiterzahlen, wirtschaftliches Umfeld, politische Entwicklungen etc.)
Die Ereignisse dieses Jahres haben die mediale Präsenz unserer Branche erhöht und die Nachfrage nach unseren Produkten verstärkt. Seit der Katastrophe in Japan im März 2011 und dem Entscheid der Schweizer Regierung zum Atomausstieg - die bestehenden Atomkraftwerke sollen am Ende ihrer Betriebsdauer nicht ersetzt werden - ist ein Umdenken hin zu erneuerbarer Energie deutlich spürbar.
Seit Mitte März 2011 firmiert unser Unternehmen unter Helvetic Energy GmbH. Die Strukturen und das Angebot wurden weiter verbessert und so ist Helvetic Energy der einzige innovative und kompetente Partner für Solarwärme und Solarstrom. Der Vertrieb über Partner in Installation und Handel erfolgt in der ganzen Schweiz. Mit 50 Mitarbeitenden wurde in der Schweiz im vergangenen Jahr ein Umsatz von 40 Mio. CHF erwirtschaftet.
"Für unser Unternehmen liegt die Herausforderung insbesondere in der Produktentwicklung und darin, weitere Fachpartner zu überzeugen, mit unseren montagesicheren und energieeffizienten Solarsystemen zu arbeiten. Seit dem Wechsel vom Conergy Konzern in die operative Selbständigkeit als Helvetic Energy können wir noch besser auf die Anforderungen des einheimischen Marktes und die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen", sagt Ralf Gazda, Geschäftsführer von Helvetic Energy.
Die energieeffiziente Kompaktanlage Sunrise Eco ist die erste energie-effiziente Solaranlage für das Einfamilienhaus. Durch das tausendfach bewährte BackBox-System läuft die Sunrise Eco sicher und wartungsfrei.
Probleme konventioneller Solaranlagen sind Überhitzung und damit verbundene Dampf- und Gasbildung im Solarkreislauf. Sunrise Eco entleert die Kollektoren bei Erreichen der gewünschten Boilertemperatur. Eine Überhitzung ist somit ausgeschlossen und alle Komponenten der Solaranlage werden geschont.
AldoVoltaik ist das erste Hochleistungs-Photovoltaikmodul, das dank übereinstimmendem Gehäuse mit Aldo Flachkollektoren kombiniert werden kann. Bei der Produktentwicklung verlangt der Anspruch an homogenen Dachflächen nach technisch hochstehenden Lösungen im Kollektorbau. Helvetic Energy geht mit AldoVoltaik einen neuen Weg der es ermöglicht, Solarthermie und Solarstrom in horizontaler und vertikaler Anordnung einheitlich zu kombinieren.
Im Bereich Photovoltaik hat Helvetic Energy die Preise massiv gesenkt. Ein verhaltener Saisonbeginn in den grossen Märkten (Deutschland und Italien) liess im letzten Jahr die Preise für Module und Wechselrichter stark fallen. Daher hat Helvetic Energy Ihre Bruttopreise und Wiederverkaufskonditionen angepasst. Zudem wurde das Produktesortiment mit Modulen der Marken Pairan, Canadian Solar und Inventux ergänzt. Bei den Wechselrichtern halten wir an unserem Erfolgsmix fest: unsere Conergy IPG-, Solarmax- und Fronius-Geräte bringen den erzeugten Strom effizient und sicher ins Netz.
- Kurzer Ausblick auf die Erwartungen für 2012 für die Solarthermie-Branche im Allgemeinen und das Unternehmen (in Bezug auf Entwicklung Umsatz, Mitarbeiterzahlen, wirtschaftliches Umfeld, politische Entwicklungen etc.)
Solarthermiemarkt Schweiz Immer mehr Bauherren setzen auf solares Warmwasser und Heizungsunter-stützung und leisten damit ihren Beitrag zu einer sicheren, umweltschonenden und langfristig bezahlbaren Energieversorgung. Seit 2006 können wir uns über ein durchschnittliches Marktwachstum von 15 - 20% freuen. Der Kostenanstieg bei den fossilen Brennstoffen trägt dazu bei, dass zahlreiche Hausbesitzer bei der Planung ihres Heizsystems auf Solarenergie umschwenken. Nicht zuletzt weil Sie wissen, dass sich der Einsatz von erneuerbarer Energie langfristig lohnt.
Nach wie vor ist die Begrenzung bei der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV), dem wirksamsten Förderinstrument, sehr umstritten. Sollte diese Begrenzung aufgehoben werden, kann das Potenzial an erneuerbaren Energien optimal ausgeschöpft und über 10'000 baureife Anlagen auf der Warteliste umgesetzt werden.
Zusammen mit unseren Fachpartnern planen wir im laufenden Jahr wiederum mehrere tausend neue Solaranlagen. Unser Unternehmen befindet sich also weiterhin auf Wachstumskurs trotz eher düsteren Wirtschaftsprognosen
- Worauf wird in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk gelegt? (Produktentwicklung, wissenswertes, Eintritt in neue Märkte
Um unseren technischen Vorsprung zu halten ist die Hauptaufgabe unseres Produktmanagements in diesem Jahr, unsere Systeme für noch effizientere, langlebigere und kostengünstigere Solartechnik weiter zu optimieren. Mit dem thermischen Hochleistungskollektor Aldo+ und dem Photovoltaikmodul Aldo+Voltaik werden wir eine weitere Weltneuheit - das echte Hybrid-Dach - vorstellen. Diese Spitzenprodukte gewährleisten eine aussergewöhnlich lange Nutzungsdauer bei voller Leistungsfähigkeit - für hohe Erträge über Jahrzehnte.
Wichtig ist für uns demnach nicht nur ein effizienter, sondern auch ein möglichst wartungsfreier Betrieb der Solaranlage. Für unsere Kunden - den Planern und Installateuren - legen wir grossen Wert auf Montagefreundlichkeit und Sicherheit der Systeme sowie klare Installations- und Bedienungsanleitungen.
Seit Ende letzten Jahres können die energieeffizienten Solarsysteme Sunrise Eco und BackBox Eco mit dem Minergie-Label für thermische Solaranlagen ausgezeichnet werden, wenn sie mit dem Hochleistungskollektor Aldo 270 installiert werden. Das Minergie Label ist ein häufig angewandtes und verlässliches Instrument, welches Neubau- und Modernisierungs-Projekte qualifiziert. Darunter fallen sämtliche Anforderungen über Bauphysik und Bauökologie, aber auch über Zusammenhänge zwischen Bauhülle und Haustechnik.
Vertragsabschluss mit chinesischem Handelspartner Im September 2010 nahm Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements (EVD), an den Jubiläumsfeierlichkeiten zur Eröffnung des Schweizer Pavillions auf der Weltausstellung in Shanghai teil. Zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation lancierte sie die Exportplattform für den Schweizer Cleantech-Sektor "Cleantech Switzerland". Im Rahmen dieser Veranstaltung knüpfte Helvetic Energy erste Kontakte zu chinesischen Unternehmen. Zielsetzung der Plattform war die Förderung des Exports von Schweizer Technologie im Cleantech-Bereich nach China.
Schweizer Qualität ist auch im Riesenmarkt China sehr gefragt. Darum hat Helvetic Energy ihr Engagement nach sorgfältiger Vorbereitung Ende 2011 mit der Unterzeichnung der Vertragspartnerschaft zu einem namhaften chinesischen Handelspartner zementiert. Gemäss Ralf Gazda, Geschäftsführer von Helvetic Energy ist die Botschaft darum auch eindeutig: "Wir nutzen unsere Chancen auf einem Markt mit sehr grossem Potenzial und verkaufen unsere hochwertigen Thermieprodukte auch in China". Laut dem China State Council hat China vor der Klimakonferenz in Durban ein Weißbuch zum Klimaschutz veröffentlicht. Daraus geht unter anderem hervor, dass Solarthermie-Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 168 Millionen Quadratmetern installiert sind, was etwa der Gesamtfläche von Appenzell Innerrhoden entspricht.
Weitere Informationen unter:
www.helvetic-energy.ch |
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Bauarena |
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Alle Bauideen unter einem Dach zum Anschauen, Anfassen und Auswählen
Die Bauarena steht für ein neuartiges Konzept in der Welt des Bauens. Bauexperten, professionelle und private Bauherren und Bauinteressierte finden hier alles was das Herz begehrt. Die Bauarena vermittelt 1000 Ideen zur Lebensraumgestaltung für jeden Wohn- und Gartenbereich, übersichtlich und mit viel Liebe zum Detail.
Über 100 Anbieter präsentieren ihre neusten Produkte und aktuellen Trends - täglich von Montag bis Samstag an 300 Tagen im Jahr.
In unseren Themen - Welten finden Sie auf über 18.000 m2 eine riesige Auswahl an Produkten zur Gestaltung Ihres Heimes und werden von den Ausstellern persönlich und fachmännisch beraten.
Auf 3000 m2 Ideen - Welt finden Sie ergänzend dazu eine grosse Vielfalt an Produkten, Anwendungen und Dienstleistungen und erhalten umfangreiche Dokumentationen vor Ort am Info Point der Bauarena. Für eine individuelle Beratung in der Ideen - Welt vereinbaren Sie am besten vorab einen Termin mit dem Aussteller.
Unser Team vor Ort ist Ihnen dabei gerne behilflich. Bauarena. Alle Bauideen unter einem Dach.
Weitere Informationen unter :
www.bauarena.ch |
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Transformation Gebäudepark Schweiz. |
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Publiziert von Markus Weber, CEO KIWI Systemingenieure und Berater AG Unter den in der Schweiz rund 21’000 Minergie-zertifizierten Gebäuden sind nur gerade mal 2’000 sanierte Altbauten. Dies verdeutlicht, dass bei Neubauten Nachhaltigkeit praktisch Standard ist, während bei Altbauten ein riesiger Nachholbedarf besteht - und auch ein enormes Potential. Denn durch die energetische Sanierung des bestehenden Gebäudebestands kann so viel Energie und CO2-Ausstoss eingespart werden, wie sonst nirgends. Der Energiebedarf Wärme eines bestehenden Gebäudes in der Schweiz liegt im Durchschnitt rund zehnmal höher, als bei einem effizienten neuen Gebäude!
Meistens müssen bei energetischen Sanierungen von bestehenden Gebäuden verschiedene Rahmenbedingungen berücksichtigt werden: So kann zum Beispiel bei einem Altstadthaus nicht einfach eine Gebäudehülle energetisch verbessert, ein Sonnenkollektor oder eine Photovoltaikanlage auf dem Dach platziert oder eine Bauteilaktivierung nachträglich eingebaut werden.
Es ist somit einleuchtend, dass die Wege der Transformation zum emissionsfreien Betrieb der bestehenden Gebäude individuell sein müssen.
Gegenüber den Neubauten braucht es abweichende Ansätze, die der Tatsache Rechnung tragen, dass jedes Gebäude an einem anderen Ort steht, eine andere Nutzung und eine andere architektonische Qualität hat.
Markus Weber zu den Etappen der energetischen Gebäudesanierung
Unter Berücksichtigung der in vielen Fällen gegebenen Rahmenbedingungen sollten die Massnahmen hin zum emissionsfreien Betrieb nicht auf den jeweiligen Gebäude Perimeter beschränkt werden: Die Massnahmen sollen entweder im oder am Gebäude selbst, auf dem Grundstück des Gebäudes oder ausserhalb des Grundstückes erfolgen können. Zudem scheint es erfolgsversprechender, den Fokus beim Gebäudebestand viel mehr auf die CO2 Reduktion und weniger auf den Energieverbrauch zu setzen, da die Massnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung und damit Senkung des Energieverbrauchs bei vielen bestehenden Gebäuden ganz einfach eingeschränkt sind.
Im Weiteren ist der Tatsache Rechnung zu tragen, dass eine Gebäudesanierung in der Regel in Etappen erfolgt. Vielfach wird die erste Massnahme durch den altersbedingten Ersatz der Heizungsanlage eingeleitet. Zu diesem Zeitpunkt sollte der Eigentümer aber genau wissen, in welche Richtung die Reise gehen soll beziehungsweise sollte er den ganzen Weg bis zum Ziel kennen: Für jedes Gebäude sollte damit ein Transformationspfad hin zu einem weitgehend CO2-freien Betrieb definiert werden!
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Erdgas-Preise für Energie-Studien |
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Erdgas-Preise für Energie-Studien verliehen
Die Fachvereinigung für Energiewirtschaft (SAEE) hat den "SAEE Student Award 2011" verliehen. Der Hauptpreis ging in der fünften Ausschreibung an Celine Ramseier aus Zürich für ihre Arbeit "Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden: die Bedeutung von Information für den Diskontfaktor". Das Preisgeld ermöglichte es ihr, ihre Arbeit am Kongress der Internationalen Vereinigung für Energiewirtschaft (IAEE) in Stockholm vorzustellen. Eine Auszeichnung von je 500 Franken erhalten Johannes Manser aus Wädenswil ("Kostendeckende Einspeisevergütung und ökonomischer Gewinn von Schweizer Kleinwasserkraftwerken") sowie Robin Born aus Wettingen "Förderung erneuerbarer Energien in Nicht-OECD-Ländern". Alle ausgezeichneten Arbeiten sind in Englisch verfasst und stammen von ETH-Absolventen. Die Preissumme von insgesamt 3'000 Franken hat wiederum die Schweizer Erdgas-Wirtschaft gestiftet.
Bewertet wurden die eingereichten Arbeiten von SAEE-Präsidentin Silvia Banfi Frost (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich), Massimo Philippini (Professor an der ETH Zürich), Franco Romerio (Universität Genf), Andreas Grossen vom Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) sowie vom Vertreter des SAEE Student Chapters.
Die SAEE als Fachvereinigung vereinigt Mitglieder, die sich für energieökonomische Fragen interessieren. Sie ist ein Forum für energieökonomische Diskussionen auf interdisziplinärer Grundlage zwischen Energiewissenschaft, -ökonomie und -politik. Die Verbesserung des Informationsflusses über energieökonomische Erkenntnisse zwischen den Hochschulen, Unternehmungen, öffentlichen Verwaltungen, der Politik und weiteren Kreisen gehört ebenso zu ihren Zielen wie die Förderung der wissenschaftlichen Aktivitäten im Bereiche der Energieökonomie und Energiepolitik. Sie pflegt den internationalen Gedanken- und Erfahrungsaustausch über energieökonomische Fragen, insbesondere mit der "International Association for Energy Economics" (IAEE).
Bildlegende: Jurypräsidentin Silvia Banfi Frost, Hauptpreis-Trägerin Celine Ramseier, Johannes Manser und Andreas Grossen (von links) bei der Übergabe des "SAEE Student Award 2011". Bild VSG/Daniel Bächtold
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Glutz als Publikumsmagnet |
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Grosser Auftritt für Glutz an der 18. Fachmesse für Sicherheit in Zürich:
Mit vielen Produktneuheiten und einem attraktiv gestalteten Stand hat der Zutrittsspezialist grosse Besucherströme angezogen.
An der "Sicherheit 2011" haben sich vom 15. bis 18. November alle Anbieter präsentiert, die in der Schweizer Sicherheitsbranche Rang und Namen haben. Im Zentrum des Interesses standen zukunftsweisende Lösungen. Mit seinem neuen, funkbasierten Zutrittssystem eAccess hat Glutz auf diesem Gebiet für viel Aufsehen gesorgt.
eAccess - die Zukunft des Zutritts entdecken Einfach, komfortabel, sicher: So charakterisiert Glutz sein neues Zutrittssystem eAccess. Womit löst das System dieses Versprechen ein? Das wollten unzählige Messebesucher herausfinden. Das Interesse der Fachleute an eAccess hat sämtliche Erwartungen übertroffen. Sie machten sich am Glutz-Stand ein Bild von den revolutionären Möglichkeiten, welche die Programmierung sämtlicher Systemkomponenten von eAccess über Funk bietet. Und sie entdeckten die neue Dimension des Komforts, die eAccess seinen Benutzern beim Arbeiten und Wohnen ermöglicht.
"Glutz City" - ein Blickfang mit Botschaft Neue Wege ist Glutz auch bei der Gestaltung des Messestandes gegangen. Als tragendes optisches Element ist die "Glutz City" eingesetzt worden. Die attraktive Bildwelt zeigt eine futuristisch anmutende Stadt. Der Clou: Alle Gebäude der Stadt sind aus Glutz-Produkten "gebaut". Auf diese Weise widerspiegelt die "Glutz City" die Durchgängigkeit der Lösungen von Glutz: von Türdrückern über Bänder und Schlösser bis hin zu elektronischen Systemen wie eAccess bietet das Unternehmen alles aus einer Hand und in bester Qualität an.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Glutz AG, Swiss Access Systems, Segetzstrasse 13, 4502 Solothurn, Schweiz Tel. +41 32 625 65 20, Fax +41 32 625 65 35, info@glutz.com,
www.glutz.com |
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Erfolgreiche Blue-Tech 2011 |
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Hochkarätiger Kongress Am diesjährigen Kongress zum Thema "Der Weg zur neuen Stadt – alles Utopie?" trafen sich Experten aus der Cleantech-Branche, Vertreter von Städten und Gemeinden, Wissenschaftler und Politiker. Hochkarätige Referenten zeigten vom 15. bis 16. September 2011 Lösungsansätze, Projekte und Visionen auf und debattierten über die nötigen Entscheide und die Richtung zum Weg zur neuen Stadt. In Workshops wurden die Themen E-Scooter und nachhaltiges Unternehmensdesgin vertieft. Die Plattfom Blue-Tech bot Raum für Networking und aktiven Dialog.
Publikumsmagnet Ausstellung Mehrere Tausend Personen besuchten die frei zugängliche Ausstellung in der Innenstadt von Winterthur und informierten sich über energetisches Bauen und Sanieren, erneuerbare Energien und Elektromobilität. Zahlreiche Elektroautos, -velos und E-Scooter standen für Probefahrten zur Verfügung. Die eigene Fitness und Energieproduktion konnten am E-Spinning-Wettbewerb getestet werden. Daneben informierten Fachleute, wie das Haus energetisch nachhaltig saniert werden kann, welche Alternativen zur alten Ölheizung zur Verfügung stehen oder welche Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Energie angeboten werden.
Weitere Informationen unter:
www.blue-tech.ch |
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Lehrgang Sicherheitsberater |
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für Zutritts- und Türtechnik VSSB' Die integralen Anforderungen bei der Zutritts- und Türtechnik erfordern von Sicherheitsspezialisten ein immer breiteres Fachwissen: Von der Beratung und Planung über die Installation und Inbetriebnahme bis hin zum Betrieb und Unterhalt der Sicherheitsanlagen.
Mit der 2010 neu lancierten Zusatzausbildung ‚Sicherheitsberater für Zutritts- und Türtechnik VSSB' unterstützt der Verband Schweizerischer Schloss- und Beschlägefabrikanten (VSSB) Sicherheitsspezialisten bei der komplexen Koordination dieses Gesamtprozesses. Seit März 2011 absolvieren 25 Teilnehmer und Teilnehmerinnen den ersten öffentlichen Lehrgang und schliessen im September ab. Der nächste Lehrgang startet im März 2012.
Nach Abschluss des Lehrgangs sind die Absolventen in der Lage, Bauherren, Verarbeiter und Planer, in den Bereichen Zutritts-, Austritts- und praktische Türtechnik, umfassend und kompetent zu beraten. Sie können die erwähnten Produktbereiche aufgrund von Kundenwünschen und normativen Anforderungen konzeptionell aufbereiten und lösungsorientiert auswählen, anbieten und übergeben.
Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen mit sicherheitstechnischen Grundlagen aus dem Umfeld der Sicherheitstechnik: Planer, Verarbeiter, Errichter. Die sofortige Umsetzung des theoretischen Wissens in die Praxis bringt von Beginn weg einen Mehrwert im Berufsalltag. Zusammen mit dem direkten Einfliessen der praktischen Erfahrungen der Kursteilnehmer in den Unterricht ergibt sich für alle Beteiligten ein grösstmöglicher Nutzen. Diese gezielte Kombination bildet für die Teilnehmer die optimale Grundlage für den erfolgreichen Abschluss zum "Sicherheitsberater für Zutritts- und Türtechnik mit Verbandszertifikat VSSB".
Der nächste Lehrgang startet im März 2012 und dauert 7 Monate. Die 144 Lektionen sind unterteilt in folgende Module: " Grundlagen " Türtechnik " Mechanische und Mechatronische Schliess-Systeme " Zutrittstechnik
Der Verband Schweizerischer Schloss- und Beschlägefabrikanten sieht diesen Lehrgang als spezifische Dual-Ausbildung zu den Angeboten branchennaher Verbände und Organisationen. Detaillierte Informationen können beim Sekretariat VSSB unter +41 62 205 70 34 oder via vssb@bt-olten.ch angefordert werden.
Für eine sichere Zukunft --------- VSSB Ausbildungswesen
Kontakt VSSB Verband Schweizerischer Schloss- und Beschlägefabrikanten Sekretariat Dornacherstrasse 27 Postfach 243 CH-4603 Olten Tel. +41 62 205 70 34 Fax +41 62 205 70 31 E-Mail: vssb@bt-olten.ch
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Pfusch am Bau |
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- wie sich Bauherren schützen können
Interview mit Fredy Willi, Mitinhaber Zili AG, Generalunternehmung, Bronschhofen Von Irene Lanz
Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Hauseigentümerverband eine Studie, gemäss der nahezu 50 Prozent der Bauherren, die mit Generalunternehmungen gebaut haben, nicht zufrieden sind; General- und Totalunternehmer erhalten mit 4.1 die schlechteste Note aller Baupartner. Fredy Willi, Mitinhaber der Generalunternehmung Zili AG, Bronschhofen, hat konkrete Tipps, auf was Bauherren achten sollen.
Herr Willi, einer der Studienteilnehmer klagt: "Das Hauptproblem beim Bauen ist, dass es für den Bauherrn in der Regel das allererste und einzige Mal ist, dass er baut. Der Unternehmer macht dies jedoch oft und hat deshalb einen riesigen Know-how-Vorsprung. Dieser ist kaum wettzumachen. Man fühlt sich ausgeliefert."
F. Willi: "Das verstehe ich. Wir stellen selbst fest, dass der Bauherr oft nicht weiss, was in dem Generalunternehmer-Vertrag, den er unterschreibt, enthalten ist. Grössere, national tätige Generalunternehmungen offerieren gemäss SIA-Normen, die verbindlich sind für das Bauen in der Schweiz und schliessen auch die Verträge entsprechend ab. Unter den kleineren Generalunternehmungen ist es aber leider nicht üblich. Nur wenige unterbreiten ihren Bauherren verbindliche Kostenangaben gemäss SIA-Normen und Baukostenplan (BKP). Wir arbeiten nach diesen Normen."
Was sagt einem Bauherrn die BKP-Nummer?
F. Willi: "Der Baukostenplan BKP ist ein System, welches hauptsächlich von SIA-Architekten (Vereinigung Schweizer Ingenieure und Architekten) benutzt wird um unter Anderem Offerten vergleichbar zu machen. Ein Bauherr kann damit einfach feststellen, ob bei beiden Anbietern die gleichen Leistungen (gekennzeichnet durch die BKP-Nummer) enthalten sind."
Und wenn ein Angebot keine BKP-Nummern enthält?
F. Willi: "Dann sollte der Bauherr, bevor er einen Vertrag unterschreibt, einen neutralen, also nicht ins Projekt involvierten ausführenden Architekten (idealerweise einen dipl. Arch. FH) beauftragen, die Kostenvoranschläge zu vergleichen und dem Bauherrn zu erläutern, was er bei Anbieter A erhält und was bei Anbieter B. So kann er fundiert entscheiden und erspart sich eine Bautreuhand, die ja auch wieder Geld kostet. Bei uns sind sogar Bauherren, die uns schon abgesagt hatten, nach einer neutralen Beratung wieder zurückgekommen. Der Bauherr soll auch eine Referenzliste mit den Adressen der Bauherrschaften der letzten Jahre verlangen, damit er sich bei ihnen nach ihren Erfahrungen erkundigen kann."
Was ist der Unterschied zwischen einem Kostenvoranschlag für Umgebung und Erschliessung und einer Kostengarantie?
F. Willi: "Normalerweise bezieht sich die verbindliche Kostenangabe in einem Vertrag nur auf das Gebäude. Für Umgebung und Erschliessung sowie für Baunebenkosten und Gebühren erhält der Bauherr nur einen Kostenvoranschlag. Wenn es dann zu "bösen Überraschungen" kommt, bleibt der Bauherr auf den Kosten sitzen. Wenn eine Generalunternehmung auch für die Umgebung, die Erschliessungsarbeiten und die Gebühren eine Kostengarantie übernimmt, steht sie auch für Unvorhergesehenes in diesen Bereichen gerade. Dies macht eine seriöse GU aus."
Sie geben diese Garantie. Mussten Sie schon einmal dafür einstehen?
F. Willi: "Wir haben jüngst ein Beispiel erlebt, bei dem es am Baugrund infolge einer Erdwärmebohrung zu einem Schaden kam; die Behebung kostete Fr. 100 000.-. Bei uns zahlte der Bauherr dank der Garantie keinen Franken; wir haben alles bereinigt und mit dem Bohrpartner und den Versicherungen gelöst.
Stichwort "Pfusch am Bau": Fast 70 Prozent der Bauherren rügen in der HEV-Studie die schleppende oder ungenügende Beseitigung von Mängeln, wenn sie mit einem Generalunternehmer bauen.
F. Willi: "Gemäss Normverträgen und Baurecht sind die einzelnen Bauhandwerker für die Garantiearbeiten zuständig. Nur ganz wenige GU in der Schweiz übernehmen eine direkte Garantie für das gesamte Bauwerk. Dann ist es in deren eigenstem Interesse, dass nicht gepfuscht wird. Eine GU, die die gesamte Garantie übernimmt, wird auch mit langjährigen, ausgewählten Partnern zusammenarbeiten, die selbst einen guten Ruf haben."
Kann sich ein Bauherr dagegen absichern, dass auf seinem Bau ein Bauhandwerkerpfandrecht eingetragen wird?
F.Willi: "Eine seriöse GU fordert den Bauherren auf, die Rest-Schlusszahlung (bei uns sind das 4 Prozent der Bausumme) erst 90 Tage nach erfolgter Bauabnahme und Übergabe der Bank- oder Versicherungsgarantie durch den GU an den Kunden zu leisten. So kann nach erfolgter Schlusszahlung kein Bauhandwerkerpfandrecht mehr eingetragen werden, da die gesetzliche Frist dafür verstrichen ist."
Sie entwickeln derzeit ein System zur Bauqualitätssicherung.
F. Willi: "Das ist richtig; nach 35 Jahren als Generalunternehmer sind uns die Probleme der Branche wohlbekannt. Zusammen mit namhaften Experten entwickeln wir für Bauherrschaften und Architekten eine Bauqualitätssicherung, die von Banken und Versicherungen zunehmend verlangt wird. Das System wird im nächsten Jahr vorgestellt."
Box: Sechs wichtige Tipps für Bauherren
- Verlangen Sie einen Leistungskatalog mit Kostenvoranschlag gemäss SIA-Normen; die BKP-Nummern müssen genannt sein.
- Wenn Sie andere Verträge erhalten, lassen Sie sie vor der Unterzeichnung von einem neutralen ausführenden Architekten (z.B. ein dipl. Arch. FH) prüfen.
- Verlangen Sie eine Referenzliste mit den Adressen und Telefon-Nummern der Bauherrschaften der letzten Jahre. Holen Sie Erkundigungen ein.
- Verlangen Sie nicht nur einen Kostenvoranschlag für Umgebung und Erschliessung sowie für Baunebenkosten und Gebühren, sondern eine Kostengarantie.
- Verlangen Sie, dass der Generalunternehmer eine direkte Garantieleistung für das gesamte Bauwerk übernimmt und die Garantien nicht auf die Unterlieferanten abwälzt.
- Prüfen Sie, ob die restliche Schlusszahlung gemäss Ihren Verträgen erst nach Ablauf von 90 Tagen nach Bauabnahme geleistet werden muss; so sichern Sie sich gegen die Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts ab.
Bildlegende: Fredy Willi, Mitinhaber der Generalunternehmung Zili AG, Bronschhofen, zeigt Bauherren anhand einer Checkliste, worauf sie beim Bauen achten müssen.
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Erdgas als Teil der Lösung |
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Erdgas kann zur Stromproduktion beitragen
In der Diskussion um die künftige Energiepolitik nach Fukushima stellt sich auch die Frage nach dem Einsatz und der Rolle von Erdgas. In Zusammenarbeit mit Swissgas, dem wichtigsten Erdgas-Importeur und Hauptaktionär der Transitgas-Leitung, hat der Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) den Fragenkomplex aufbereitet und ein mögliches Szenario skizziert. Aus Sicht der Schweizer Erdgas-Versorger ist eine breite Debatte zu diesem Thema unerlässlich. Dabei sind folgende Fakten und Überlegungen zu berücksichtigen:
Ein Zurückstufen der Kernenergie bei der Stromproduktion bedingt den vermehrten Einsatz von Erdgas als Teil der Lösung. Dies erfordert auch eine Aktualisierung der klimapolitischen Ziele und einen Marschhalt bei der weiteren Elektrifizierung des Landes.
Erdgas kann diese neue Rolle übernehmen, weil die Herausforderungen bezüglich Beschaffung, Leitungskapazitäten, Bauzeiten, Versorgungssicherheit und Klimaschutz bekannt, bereits gelöst oder zeitgerecht lösbar sind.
Erdgas ist komplementär zu den erneuerbaren Energien, weil es keine infrastrukturellen oder finanziellen Sachzwänge schafft, im Zeitablauf sehr flexibel einsetzbar ist und insbesondere die Leistung dann bringen kann, wenn andere Energien dazu nicht in der Lage sind (Windflaute, Dunkelheit, Spitzenzeiten).
Aus Gründen der Effizienz, des Klimaschutzes und der Akzeptanz ist die Wärmekraftkopplung mit Erdgas, also die gleichzeitige Produktion und Nutzung von Strom und Wärme, den grossen Gaskombi-Kraftwerken vorzuziehen. Es wird allerdings nicht möglich sein, ganz ohne grosse Kraftwerke auszukommen.
Die Politik und die Erdgas-Wirtschaft stehen vor der Aufgabe, ein umfassendes Massnahmen- und Förderprogramm für den Ausbau der Wärmekraftkopplung aller Grössenklassen zu entwickeln und zu lancieren.
Diese Fakten und Überlegungen hat die Schweizer Erdgas-Wirtschaft Energieministerin Doris Leuthard und dem Bundesamt für Energie präsentiert. Nun stehen sie den Parteien zur Meinungsbildung im Hinblick auf die Energiedebatten zur Verfügung.
Kontaktperson für weitere Auskünfte: Daniel Bächtold, Mediensprecher VSG, 044 288 32 62, baechtold@erdgas.ch,
www.erdgas.ch |
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Baukader Schweiz |
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Baukader Schweiz ist die einzige Berufsorganisation für alle Kader im Bauhaupt- und Holzgewerbe. Zu unseren Mitgliedern zählen v.a. Vorarbeiter, Poliere, Bauführer, Bauleiter und weiteres technisches Kader. Wir richten uns also primär an den planerischen und ausführenden Bereich. Es ist die ideelle Grundlage aller Aktivitäten und wirkt wegleitend auf Statuten, Konzepte und Führungsinstrumente. Baukader Schweiz richtet sich mit seinem Leitbild in erster Linie an das massgebliche Kader aus dem ausführenden und planerischen Bereich des Bauhauptgewerbes. Geschichte: In der unruhigen und klassenkämpferischen Zeit nach der Jahrhundertwende schlossen sich immer mehr Poliere und Vorarbeiter des Holz-, Steinhauer- und Maurergewerbes in Berufsgruppen zusammen. Ab 1905 wurden in Basel, Zürich, Bern, Winterthur, St. Gallen und Rorschach Sektionen gegründet. Das Bedürfnis dieser Vereine nach einem überregionalen Zusammenschluss meldete sich bald. So wurde am 5. Juni 1911 in Basel der Schweizerische Polierverband gegründet. Um eine Öffnung des Verbandes für alle Baukader zu bewirken, wurde an der Delegiertenversammlung 1972 die Namensänderung in Schweizerischer Baukaderverband beschlossen. Seit Anfang 2002 heisst die Organisation BAUKADER SCHWEIZ blickt inzwischen auf eine fast hundertjährige Geschichte zurück. Meilensteine in der Verbandsgeschichte: 1905 Gründung Polierverein Basel und Zürich 1911 Gründung Schweizerischer Polierverein 1936 Start der eidg. Polierprüfungen mit dem SBV 1971 46 Sektionen 1972 Umbenennung in Schweizerischer Baukaderverband 2009 43 Sektionen, 4300 Mitglieder 2011 Baukader Schweiz feiert 100-Jahr-Jubiläum Weitere Informationen unter:
www.baukader.ch |
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Heizungsbranche in Führungsrolle |
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- bezüglich Schweizer Energiezukunft Die aktuelle Energiediskussion und der globale Kampf ums Erdöl standen im Mittelpunkt der suissetec Heizungsfachtagung, die am 31. März in Zürich über die Bühne ging. Gut 250 Spitzenkräfte aus der Schweizer Heizungsbranche diskutierten intensiv die Folgen für die Gebäudetechnik - im Bewusstsein, dass sich ihre Betätigungsfelder stark wandeln werden, und dass sie bezüglich Energiezukunft der Schweiz eine Schlüsselfunktion einnehmen.
Energie wird knapper, ein haushälterischer Umgang damit wichtiger denn je. Das grösste Energiesparpotential schlummert im Gebäudebereich: Fast 50 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der Schweiz entfallen auf das Heizen und Betreiben von Häusern. Rund 1,5 Millionen Gebäude sind sanierungsbedürftig. Somit besteht ein gigantischer Renovationsbedarf, der die Immobilienbesitzer sowie die Gebäudetechniker in den nächsten Jahren sehr stark beschäftigen wird. Die Heizungsbranche wird einen riesigen Beitrag leisten an die Reduktion des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen.
Dass sich die Branchenvertreter dieser Verantwortung durchaus bewusst sind, war an der Heizungsfachtagung deutlich spürbar. Es herrscht regelrecht Aufbruchstimmung: Bereits heute existieren unzählige Komponenten und Systeme, die in der Gebäudetechnik zur Steigerung der Energieeffizienz eingesetzt werden können – Anlagen, die je länger je mehr auch eine Netto-Energielieferung nach aussen zulassen (Stichwort Passivhaus). Es sind die Spezialisten der Gebäudetechnik, die diese Anlagen herstellen, vertreiben, planen, installieren, unterhalten und später auch revidieren. Sie sind heute in der Lage energetische Zusammenhänge aufzuzeigen und können Neubau- oder Sanierungsvorschläge in die gewünschte Gesamtbetrachtung eingliedern. Als Referent zu Gast war an der Heizungsfachtagung Dr. Daniele Ganser, Schweizer Historiker und Friedensforscher. Er referierte zum globalen Kampf ums Erdöl und zum Peak-Oil-Phänomen. Seine These: Die weltweite Ölförderung werde schon bald ein Maximum erreichen (Peak Oil) und danach kontinuierlich abfallen. Ganser forderte die Teilnehmer mit Nachdruck dazu auf, sich angesichts dieses Szenarios möglichst aktiv mit den Themen Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien zu befassen.
Neben der Energiediskussion war auch das Tagesgeschäft der Heizungsfachleute Teil der Veranstaltung. Zur Sprache kamen etwa rechtliche Fragen rund um Anlagewasser sowie Schadenfälle während der Garantiezeit samt ausgewählten Praxisbeispielen.
Weitere Informationen unter :
www.suissetec.ch |
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Erdgas-Absatz erreichte neuen Rekordwert |
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Der Erdgas-Absatz in der Schweiz belief sich im vergangenen Jahr auf knapp 39 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Die Absatz-Steigerung von fast 12 Prozent auf einen neuen Rekordwert ist einerseits auf das wesentlich kältere Wetter mit mehr Heizgradtagen als 2009 zurückzuführen. Andererseits konnte Erdgas dank Netzerweiterungen und neuen Kunden im Inland weiter seine Position ausbauen. Immer beliebter wird auch Biogas, das sowohl als Treibstoff wie auch vermehrt als Heizenergie genutzt wird. Beide Energien finden immer breitere Verwendung, da sie die Umwelt schonen und keinen Feinstaub produzieren. Biogas ist zudem CO2-neutral. Um dieselbe Erdgas-Menge in Form von Heizöl auszuliefern, wären über 163‘500 Fuhren mit Tanklastwagen nötig gewesen. Die Umwelt wäre mit rund 2,8 Millionen Tonnen mehr CO2 belastet worden.
2010 erreichte der Erdgas-Absatz in der Schweiz 38,893 Milliarden Kilowattstunden. Die Steigerung um 11,7% gegenüber dem Vorjahr (34,817 Mrd. kWh) ist hauptsächlich auf das kältere Wetter zurückzuführen. Die Zahl der Heizgradtage lag mit 3‘586 um 404 höher als im Jahr 2009. Durch Netzerweiterungen, 9 neu erschlossene Gemeinden und neue Kunden konnte Erdgas seine Präsenz im Schweizer Energiemarkt weiter ausbauen und festigen. Über zwei Drittel der Bevölkerung in der Schweiz wohnt mittlerweile in mit Erdgas erschlossenen Gemeinden. Das unterirdische Transportsystem mit einer Länge von über 18‘000 Kilometern ermöglicht eine konstante und sichere Versorgung der Erdgas-Kunden in der Schweiz mit Wärme und Prozessenergie ohne zusätzliche Verkehrs- und Umweltbelastung. Die dezentrale Stromproduktion mit Erdgas in lokalen WKK-Anlagen für die gleichzeitige Nutzung von Wärme und Strom wird der Energie-Debatte neue Impulse verleihen.
Biogas immer beliebter Verschiedene lokale Versorger bieten auch Erdgas als Wärmeenergie mit einem Biogas-Anteil von 5 oder 20% oder sogar 100% Biogas an. Unter den 100%-Kunden sind auch immer mehr Gemeinden, welche für Ihre Liegenschaften Biogas beziehen und so einen wichtigen Klima-Beitrag leisten. 2010 wurden insgesamt rund 64 Millionen kWh Biogas ins Erdgas-Netz eingespeist.
Erdgas mehrheitlich aus Westeuropa Das importierte Erdgas wird zu rund zwei Dritteln in EU-Ländern und Norwegen gefördert. Rund ein Fünftel stammt aus Fördergebieten in Russland und der Rest aus verschiedenen anderen Regionen. Die Schweiz verfügt über verschiedene, hauptsächlich langfristige Importverträge mit grossen und langfristig zuverlässigen Lieferanten in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Italien. Diese betreiben auch grosse unterirdische Speicheranlagen. Mit russischen Lieferanten bestehen keine Verträge. Hauptimporteur Swissgas ist ferner gemeinsam mit deutschen und österreichischen Partnern direkt in der norwegischen Erdgas-Förderung aktiv.
Nahezu 10‘000 Erdgas-Autos Zugenommen hat auch der Absatz von Erdgas und Biogas als Treibstoff. Er stieg gegenüber dem Vorjahr um 18,4% und entspricht umgerechnet der Menge von über 22 Millionen Litern Benzin. Der Biogas-Anteil liegt bei 20%. Die Zahl der Erdgas-Fahrzeuge stieg innert einem Jahr auf rund 9‘600. Das Tankstellennetz in der Schweiz umfasst heute 126 Stationen. Im Schweizer Durchschnitt ist Erdgas/Biogas an der Tankstelle rund 30 Prozent günstiger als Benzin. Erdgas/Biogas bietet die zurzeit klimaschonendste Technologie bei serienmässigen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Durch das Beimischen von Biogas wird die bereits sehr gute CO2-Bilanz von Erdgas-Fahrzeugen noch weiter verbessert.
Anmerkungen: 38,893 Mrd. Kilowattstunden (kWh) = 38‘893 Gigawattstunden (GWh) = ca. 3,9 Mrd. Kubikmeter Erdgas. 1 kWh Erdgas entspricht 0,1009 Liter Heizöl EL, Tanklastwagen mit Fassungsvermögen 24'000 Liter. Erdgas-Fahrzeuge: 9‘538 (7‘070 PW, 2‘197 leichte Nutzfahrzeuge und Kleinbusse, 204 Busse, 67 Lastwagen). Absatz Erdgas/Biogas gemäss Erhebungen des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie (VSG).
Weitere Informationen unter :
www.erdgas.ch |
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Der grosse Erfolg des Gebäudeprogramms |
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macht Anpassungen notwendig Seit über einem Jahr fördert das Gebäudeprogramm energieeffiziente Sanierungen und erneuerbare Energien. Und dies sehr erfolgreich: Die bis Ende 2010 eingegangenen Gesuche übertreffen den jährlichen Sollwert bei Weitem. Um einen Liquiditätsengpass zu vermeiden und um gleichzeitig die CO2-Wirkung des Programms zu erhöhen, werden auf den 1. April 2011 sanfte Anpassungen vorgenommen. Im Jahr 2010 sind im Rahmen des Gebäudeprogramms fast 30'000 Gesuche zur Sanierung der Gebäudehülle mit einer Fördersumme von insgesamt 244 Mio. Franken eingegangen. Dies ist weit mehr als prognostiziert. Gestützt auf Erfahrungen mit früheren Förderprogrammen rechneten Bund und Kantone mit 12'000 bis 16'000 Gesuchen pro Jahr. Auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres war keine abnehmende Tendenz beim Gesuchseingang zu beobachten. Hausbesitzer zeigen also ungebrochen grosses Interesse, ihre Liegenschaften energetisch zu sanieren. Denn langfristig profitieren sie von tieferen Energiekosten und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der Erfolg des Programms hat aber eine Kehrseite. Die jährlich zur Verfügung stehenden Fördermittel von rund 133 Mio. Franken (zur Sanierung der Gebäudehülle) werden im ersten Programmjahr deutlich überbeansprucht. Konkret: die Fördermittel für das Jahr 2011 waren bereits zu Jahresbeginn verpflichtet. Um über die gesamte Laufzeit von zehn Jahren die Liquidität gewährleisten zu können und um die CO2-Wirkung des Programms zu optimieren, haben Bund und Kantone beschlossen, auf den 1. April 2011 sanfte Programmanpassungen vorzunehmen. Zwei Programmanpassungen Konkret treten auf den 1. April 2011 folgende zwei Programmanpassungen in Kraft: • Die Minimalfördersumme pro Gesuch wird von 1'000 auf 3'000 Franken erhöht; • der Förderbeitrag für den Fensterersatz wird von 70 auf 40 Franken gesenkt. Dahinter stehen folgende Überlegungen: Die Erhöhung der Minimalfördersumme erhöht die Effizienz des Programms: Die Anzahl der Kleingesuche wird reduziert, und somit auch die Bearbeitungskosten pro gefördertem Quadratmeter. Durch die gesamthaft tieferen Bearbeitungskosten stehen nun mehr Mittel für Sanierungsprojekte zur Verfügung; dadurch kann das Gebäudeprogramm noch mehr CO2- Emissionen reduzieren.
Die Senkung des Förderbeitrags für den Fensterersatz wiederspiegelt die rasante technische Entwicklung: Dreifachverglaste Fenster werden immer mehr zum Standard; die Preisdifferenz zu den zweifach verglasten Fenstern wird kleiner. Der bisherige Beitrag von 70 Franken pro Quadratmeter kann fallweise gar die Preisdifferenz zwischen zwei- und dreifach verglasten Fenstern übertreffen. Ein Förderbeitrag von mehr als 40 Franken pro Quadratmeter Fensterersatz ist deshalb nicht mehr gerechtfertigt. Durch den tieferen Fördersatz kann mit weniger Mitteln gleich viel CO2 eingespart werden. Wirksamkeit und Langfristigkeit des Programms gewährleisten Die Programmanpassungen gehen teilweise zu Lasten der Breitenwirkung des Programms. Die Bedürfnisse -kleiner- Gesuchsteller stehen jedoch im Konflikt mit einer zentralen Zielsetzung des Gebäudeprogramms: dem effizienten Einsatz der Fördergelder zur Senkung der CO2- Emissionen. Bund und Kantone haben diese widersprüchlichen Zielsetzungen sorgfältig gegeneinander abgewogen und sich für eine sanfte Anpassung mit möglichst grosser Wirkung entschieden. Der Charakter des Gebäudeprogramms wird dabei gewahrt: Es ist kundenfreundlich, effizient und mit hoher Klimawirkung verbunden. Auch für Einfamilienhausbesitzer bleibt das Programm attraktiv: So entspricht die neu festgelegte Minimalfördersumme von CHF 3‘000.- beispielsweise einer Aussendämmung der Fassade und/oder des Daches von 75 Quadratmetern. Was ist Das Gebäudeprogramm? Das Gebäudeprogramm wurde durch einen Parlamentsbeschluss ausgelöst und soll einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Es wird aus der CO2-Abgabe und aus Fördergeldern der Kantone finanziert, was auch seine zwei Bestandteile definiert: (1) Ein nationaler, schweizweit einheitlicher Teil mit Massnahmen zur Gebäudehülle. Hierfür stellt der Bund aus der CO2-Abgabe auf Brennstoffen 133 Mio. Franken pro Jahr zur Verfügung. (2) Kantonal unterschiedliche Zusatzprogramme zur Förderung erneuerbarer Energien, der Abwärmenutzung und der Optimierung der Haustechnik. Dafür stellt der Bund aus der CO2- Abgabe 67 Mio. Franken zur Verfügung, die von den Kantonen um mindest denselben Beitrag ergänzt werden. Die Kantone haben dafür in ihren Budgets 80 bis 100 Mio. Franken pro Jahr eingestellt. Während zehn Jahren können somit insgesamt 280 bis 300 Mio. Franken pro Jahr für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien eingesetzt werden. (Die aktuell vorliegende Jahresstatistik bezieht sich nur auf den Teil zur Sanierung der Gebäudehülle. Der erste umfassende Jahresbericht zu beiden Teilen folgt voraussichtlich im August 2011.) Hinter dem Gebäudeprogramm stehen sowohl die Kantone als auch der Bund. Entwickelt wurde es von den Kantonen, vertreten durch die Konferenz kantonaler Energiedirektoren (EnDK), gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie (BFE) und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU). Die Hauptverantwortung für die Realisierung des Programms liegt bei den Kantonen.
Weitere Informationen zum Gebäudeprogramm:
www.dasgebaeudeprogramm.ch |
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Wohngesunde Türen für die Schweiz |
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JELD-WEN Schweiz und Sentinel-Haus Institut vereinbaren Partnerschaft
Mit geprüft emissionsarmen Türen wollen JELD-WEN Schweiz und das Sentinel-Haus Institut in Freiburg im Breisgau gemeinsam das Thema Wohngesundheit in der Schweiz voranbringen. Ein entsprechender Partnerschaftsvertrag wurde im Rahmen der Messe BAU 2011 unterzeichnet.
Wie bereits in der Produktpartnerschaft gemeinsam mit JELD-WEN Deutschland wollen das SHI und JELD-WEN Schweiz emissionsarme Innentüren der Konzern-Marken Moralt und Wirus, sowie Eingangs- und Aussentüren der Marke Kellpax verstärkt unter dem Aspekt der Wohngesundheit in der Schweiz vermarkten. Dazu hat JELD-WEN zahlreiche Türmodelle umfangreichen Emissionsprüfungen unterzogen. „Angesichts nahezu vollständig luftdichter Bauweisen gewinnen emissionsarme Baustoffe immer stärker an Bedeutung. Nur mit geprüften Produkten können Handwerker und Bauunternehmen sicher sein, ihren Kunden und Bauherren ein Produkt anzubieten, das keine negativen Auswirkungen auf deren Wohlbefinden hat“, sagte Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel-Haus Instituts bei der Präsentation der Partnerschaft auf der Messe BAU 2011 in München.
Die Prüfergebnisse des unabhängigen eco-Instituts in Köln auf flüchtige organische Stoffe (VOC) und Formaldehyd versprechen Bauherren wie Planern und Schreinern mit den Innentüren der Marken Moralt und Wirus eine langfristige Sicherheit für ein wohngesundes Raumklima. Bestätigt wurde die Einhaltung der strengen Sentinel-Haus Richtlinien für folgende Tür- und Zargentypen: Fertigtüren mit Verbundeinlage, Röhrenspankern-Türen, Schallschutztüren Typ 42 sowie T90 Brandschutztüren und Holzumfassungszargen mit Oberflächen in Holzfurnier, Laminat-Oberfläche (CPL), Schichtstoff-Oberfläche (HPL) und Weiß lackiert.
Jürgen Grobauer, Geschäftsführer, und Werner Sacher, Marketingleiter von JELD-WEN Schweiz, unterzeichneten mit Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel-Haus Instituts, auf der BAU den Partnerschaftsvertrag, der unter anderem auch Schulungen für den JELD-WEN-Vertrieb in der Schweiz, gemeinsame Messeauftritte und weitere Marketingaktionen beinhaltet. Das wohngesunde Produktesortiment soll zügig erweitert und mit Eingangs- und Aussentüren der Schweizer Marke Kellpax ergänzt werden. Weitere Informationen:
www.jeld-wen.ch |
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KS Fachschule für Immobilien |
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Die Immobilienbranche befindet sich in einer rasanten Entwicklung, die hohe Anforderungen an alle Beteiligten stellt. Diese Anforderungen setzen heute ein integriertes Fachwissen in Bautechnik, Immobilienmanagement und Betriebswirtschaft voraus. Die KS Kaderschulen bietet seit über 10 Jahren erfolgreich ein modulares und durchgehendes Aus- und Weiterbildungskonzept im Immobilienbereich an. So besteht die Möglichkeit, spezifisches Grundlagenwissen zu erarbeiten, solide praktische Fähigkeiten und Erfahrungen mit fundiertem Theoriewissen zu verbinden oder bereits vorhandene Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen zu vertiefen und zu erweitern. Die Zusammenarbeit mit Dozierenden, welche im entsprechenden Themengebiet Fachspezialisten sind, garantiert die praktische Umsetzung der vermittelten Theorie und somit das Erlangen der entsprechenden Handlungskompetenzen. Die persönliche Betreuung in überschaubaren Klassen mit max. 24 Teilnehmenden rundet die berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildungsangebote ab. Gerne stehen wir für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung.
Weitere Informationen unter:
www.kaderschulen.ch |
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