Der Schweizer Bau-Info-Service

Wir bieten Ihnen einen kostenlosen Informationsdienst rund um Bauen + Wohnen

Der Schweizer Bauinfoservice zeigt Ihnen täglich neue Informationen und Neuheiten rund um Haus + Garten.

Der Schweizer Bauinfoservice ist das Verbindungsglied zwischen Ihnen und den teilnehmenden Firmen dieser Internetplattform, die Ihnen eine Vielzahl an Dienstleistungen und Produkten bieten.

Gratis Informationsdienst :
Unter jeder der Rubriken finden Sie ein Informationsformular mit dem Sie einfach und kostenlos Prospektmaterial oder auch Offerten anfordern können.
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Rubrik: Fachmessen

Der Schweizer Bau-Info-Service informiert
Sie ausführlich über alle Fachmessen im Bereich Bauen + Wohnen . Unter der Rubrik Fachmessen finden Sie verschiedene Messevorschauen und einen vollständigen Messekalender. Im weiteren erstellen wir an verschiedene Fachmessen Fotoreportagen die Sie jeweils nach der Messe unter der Rubrik Fotogalerie finden.Natürlich finden Sie unter allen Rubriken Messe - Neuheiten und interessante Produkte die mit Bild und Text wie auch Bezugsquellen vorgestellt werden.

Foto 1 : Hausconcept.ch





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Planen - Bauen + Wohnen

- Das Messemagazin für den Bauherren
Das Messemagazin ist die Informationsquelle rund um Planen-Bauen+Wohnen in Magazinform.
Themen: Bad, Küche, Haustechnik, Minergie, Inneneinrichtung, Innenausbau, Renovation, Garten, Wellness, Information.

Kostenlose Verteilung in den jeweiligen Pressecorner an Messebesucher der nachfolgend aufgeführten Fachmessen:

Swissbau Basel
Eigenheim-Messe Solothurn
Inhaus Messe Weinfelden
Immo Messe Bern
Immo Messe St.Gallen
Giardina Zürich
Bauen+Modernisieren Zürich,
Bauen+Wohnen Aargau
Bauen+Wohnen Luzern, Hausbau+Energiemesse Bern
Blue Tech Winterthur
Immo Messe Basel
Bauarena Volketswil

Unter folgendem Link finden Sie einen Auschnitt des Messemagazin Planen-Bauen+Wohnen 2012 :



www.bauschweiz.ch/pdf/Messemagazin%202012-1.pdf

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Neuste Sendung von Bauschweiz TV

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oder
1 Zerkleinerer Siemens
oder
1 Stabmixer Siemens

Hier geht's zum Teilnahmeformular:

www.bauschweiz.ch/Gewinnspiel-Teilnahmeformular-umb.htm

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5. ImmoExpo Basel 2012

Fotos der Messe unter der Rubrik Fotogalerie

ImmoExpo Basel - Wohnträume werden wahr
unter diesem Titel stand die diesjährige ImmoExpo in Basel.

Vom 27. bis 29. April 2012 präsentierten sich Aussteller aus Immobilien-, Bau- und Finanzwirtschaft in Basel.
Derzeit tragen sich besonders viele Menschen mit dem Wunsch nach Wohneigentum. Anhaltend tiefe Hypothekarzinsen und die grosse Auswahl an schlüsselfertigen und projektierten Immobilien rücken den Traum von den eigenen vier Wänden in greifbare Nähe. Doch was gilt es beim Bau, beim Kauf oder auch bei der Sanierung zu beachten?
Antworten erhielten die Besucher an der ImmoExpo Basel in der Halle 4.1 der Messe Basel. Dort präsentierten Immobilienfachleute, Architekten und Bauunternehmen aus der Region Nordwestschweiz ihre Verkaufsobjekte und gaben fundierte Antworten auf die vielfältigen Fragen rund ums Eigenheim.

Mehr Informationen finden Sie unter:

www.immoexpobasel.ch

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Hohes Interesse am Gebäudeprogramm

macht Anpassungen notwendig

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen fördert seit 2010 energetische Sanierungen und erneuerbare Energien. Das Programm ist seit seinem Start äusserst erfolgreich. Die Anzahl der eingegangenen Gesuche bleibt hoch und übertrifft die Erwartungen. Das Gebäudeprogramm soll deshalb in der zukünftigen Klima- und Energiepolitik einen noch wichtigeren Stellenwert erhalten. Bis zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen, muss das Programm weiterhin im heutigen finanziellen Rahmen umgesetzt werden. Bund und Kantone haben daher eine Programmanpassung beschlossen. Damit wird die CO2-Wirkung des Programms erhöht und die Qualität der Sanierungen gesteigert. Die Anpassungen gelten ab heute, 26. April 2012.
Seit 2010 wurden im Rahmen des Gebäudeprogramms (Teil A, siehe Kasten) fast 48'000 Gesuche bewilligt und rund 440 Mio. Fr. an Fördermitteln für energetische Sanierungen der Gebäudehüllen zugesagt.
Dies ist deutlich mehr als erwartet und übersteigt die für 2010 und 2011 zur Verfügung stehenden Mittel von rund 240 Mio. Fr. deutlich (siehe Kasten). Auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres ist die Nachfrage nach wie vor hoch.
Das Interesse an energetischen Sanierungen von Liegenschaften ist also ungebrochen. Die Gesuchsteller wollen weiterhin ihre Energiekosten senken und einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Zwei Anpassungen
Konkret treten auf heute, 26. April 2012, folgende Anpassungen in Kraft:
" Der Fördersatz von Fenstern, Dach und Fassade wird von 40 Fr. auf 30 Fr. pro Quadratmeter reduziert. Der Fördersatz für die Dämmung gegen unbeheizte Räume wird von 15 Fr. auf 10 Fr. pro Quadratmeter gesenkt.
" Fenster sind nur noch förderberechtigt, wenn gleichzeitig die sie umgebende Fassaden- oder Dachfläche saniert wird.
Für Gesuche mit Poststempel vom 27. April 2012 und später gelten die neuen Fördersätze.

Effizienz des Programms und Qualität der Sanierungen steigern
Durch die Programmanpassung wird die Wirkung der eingesetzten Mittel weiter erhöht: Pro Förderfranken können mehr CO2 und Energie eingespart werden. Zudem wird dadurch die Qualität der Sanierungen verbessert. Denn die gleichzeitige Sanierung von Fenstern und Fassade ist aus energetischer, bauphysikalischer und ökonomischer Sicht sinnvoll. So lassen sich beispielsweise Wärmebrücken und Feuchtigkeitsprobleme vermeiden. Die neue Kombinationspflicht von Fenstern und Fassade verstärkt den Anreiz, ein Gebäude möglichst umfassend zu erneuern.
Der Charakter des Gebäudeprogramms wird durch die Anpassung beibehalten. Hausbesitzerinnen und -besitzer werden weiterhin zur Sanierung ihrer Liegenschaften motiviert. Sie können wählen, ob sie die Sanierung schrittweise oder gesamthaft umsetzen wollen.
Ausbau des Programms
Das revidierte CO2-Gesetz, das voraussichtlich im nächsten Jahr in Kraft tritt, ermöglicht bereits mehr Mittel aus der CO2-Abgabe für das Gebäudeprogramm. Heute sind es maximal 200 Mio. Franken, ab 2013 sind es maximal 300 Mio. Franken. Der gesetzlich vorgesehene Ausbau kann erst realisiert werden, wenn die CO2-Abgabe von heute 36 Franken pro Tonne CO2 erhöht wird. Eine Erhöhung ist jedoch für 2013 nicht geplant. Mit der heutigen Höhe der Abgabe stehen dem Gebäudeprogramm aus der CO2-Abgabe effektiv rund 180 Mio. Franken pro Jahr zur Verfügung - 120 Mio. Franken für Sanierungen und 60 Mio. Franken für erneuerbare Energien.
In der zukünftigen Klima- und Energiepolitik soll das Programm einen noch wichtigeren Stellenwert erhalten. Mit der Energiestrategie 2050 will der Bundesrat die Mittel nochmals zusätzlich erhöhen. Dafür sind jedoch Gesetzesänderungen notwendig. Es stünden dem Gebäudeprogramm so frühestens 2015 mehr Mittel zur Verfügung. Der Bundesrat beabsichtigt parallel zur Aufstockung die Inhalte des Programms weiterzuentwickeln. Vorläufig muss das Programm aber im bisherigen finanziellen Rahmen weitergeführt werden.

Was ist Das Gebäudeprogramm?
Das Gebäudeprogramm basiert auf einem Parlamentsbeschluss und leistet durch die Förderung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Es wird aus der CO2-Abgabe und aus Fördergeldern der Kantone finanziert, was auch seine zwei Bestandteile definiert:
Teil A: Ein nationaler, schweizweit einheitlicher Teil mit Massnahmen zur Gebäudehülle. Hierfür stehen dem Gebäudeprogramm seit 2010 jährlich rund 120 Mio. Franken aus der CO2-Abgabe auf Brennstoffen zur Verfügung. Dies entspricht über einer Milliarde Franken über die gesamte Laufzeit des Programms. Die vorliegende Medienmitteilung bezieht sich auf diesen Teil des Programms.
Teil B: Kantonal unterschiedliche Zusatzprogramme zur Förderung erneuerbarer Energien, der Abwärmenutzung und der Optimierung der Gebäudetechnik. Dafür stellt der Bund aus der CO2-Abgabe seit 2010 jährlich rund 60 Mio. Franken zur Verfügung, die von den Kantonen um mindestens denselben Beitrag ergänzt werden. Die Kantone haben dafür in ihren Budgets gegen 100 Mio. Franken pro Jahr eingestellt.
Die aktuell vorliegende Jahresstatistik bezieht sich nur auf den schweizweit einheitlichen Teil A des Gebäudeprogramms zur Sanierung der Gebäudehülle. Über das gesamte Programm (Teil A und Teil B) gibt der im Spätsommer erscheinende Gesamtbericht 2011 Auskunft.
Hinter dem Gebäudeprogramm stehen sowohl die Kantone als auch der Bund. Entwickelt wurde es von den Kantonen, vertreten durch die Konferenz kantonaler Energiedirektoren (EnDK), gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie (BFE) und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU). Die Hauptverantwortung für die Umsetzung des Programms liegt bei den Kantonen.

Weitere Informationen unter :

www.dasgebaeudeprogramm.ch

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Rekord an der Bauen+Wohnen in Wettingen


Fotos unter der Rubrik Fotogalerie

21'000 Besucher liessen sich an der 7. Bauen+Wohnen vom 19. bis 22. April im Tägerhard Wettingen von den 330 Ausstellern zu Hausbau, Interieur und Garten inspirieren und beraten. Das ist neuer Besucherrekord! Die Bauen+Wohnen, welche die grösste Messe im Aargau ist, konnte sich zum Vorjahr nochmals um 14% vergrössern, was die Erweiterung um eine sechste Halle möglich machte.

Die Messebesucher erhielten, was sie wünschten: ein umfassendes Produkte- und Dienstleistungsangebot auf 13'500 m2 Fläche, gezielte Fachinformationen und neue Kontakte. Die vielfältige Auswahl machte den direkten Kosten-Nutzenvergleich vor Ort möglich und half in der Entscheidungsfindung. Messeleiter Marco Biland ist sehr zufrieden: "Wir halten die Qualität der gut positionierten Messe hoch und nehmen neue Impulse auf, so dass es spannend bleibt rund um die Bauen+Wohnen".

Nicht mehr wegzudenken ist die Sonderschau Energie als Leuchtturm der Messe. "Neutrale und gesamtheitliche Beratung waren ein riesiges Besucherbedürfnis", resümiert Heinz Imholz von der Energieberatung Regio Baden. Gemeinsam mit der Fachstelle Energie des Kantons Aargau zeigte er im "Zentrum der Energieeffizienz" und in Fachvorträgen auf, wie dank Gebäudehüllenerneuerung und intelligenter Haustechnik bis 90% weniger Energie verbraucht wird. Weitere, von hoher Qualität geprägte Vorträge umrahmten die Messe und zogen insgesamt 1'100 Zuhörer an.

Die nächste Bauen+Wohnen findet vom 11. - 14. April 2013 wiederum in Wettingen statt. Nach diesem Grosserfolg geht die Messeleitung erneut davon aus, dass auch 2013 die Messe schnell ausgebucht sein dürfte.


weitere Informationen unter :

www.messe-aargau.ch

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designmesse.ch

Neue Messe für Büro- und Wohndesign in Zürich

An der neuen designmesse.ch stellen über dreissig bekannte Designer und Newcomer, Produzenten und Fachhändler aus. Mit designmesse.ch startet eine neue Verkaufsmesse für Büro- und Wohndesign. Vom 1. bis 3. Juni 2012 gibt es in der Halle 9 der Messe Zürich attraktive Möbel aus dem Büro- und Wohnbereich, Leuchten, Wohnaccessoires, Teppiche und anderes mehr zu sehen.

Schlicht, neuartig, formschön: Auf die Besucher wartet eine Auswahl an hochwertigen Möbeln und Objekten wie die faszinierenden Leuchten von Steve Léchot, Sideboards aus Rohstahl mit phantasievollen Schubladen von Spicher, zeitlose Sofas von klarer Form aus dem Hause Piuric oder Laptoptaschen von Schreif, ökologisch und nachhaltig, verarbeitet aus Reifenschlauch und Leder.

designmesse.ch konnte auch Aussteller jenseits der Schweizer Grenze gewinnen. Um nur zwei davon zu nennen: gaga&design - mit einer Kollektion von Sitzmöbeln für Drinnen und Draussen, die durch eine farbenfrohe, leichte Erscheinung und der richtigen Kombination von Ästhetik und Funktionalität besticht. Traditionelles Handwerk und innovative Formen vereint My Murillo: Das Label der beiden Brüder Murillo schlägt damit eine Brücke zwischen tollem Möbeldesign, ausgezeichneter Qualität und fairen Preisen.

Die dreitätige designmesse.ch bietet kreativen Newcomern sowie etablierten Designern und Produzenten aus dem Bereich Möbel- und Objektdesign eine Präsentations- und Verkaufsplattform, sowie ein Rahmenprogramm mit diversen Vorträgen. Nicht nur die Designszene wird unterstützt, sondern es profitieren auch die Besucher, welchen innovative Designobjekte präsentiert werden. Diese können direkt vor Ort am Ausstellerstand gekauft oder bestellt werden.

Medienauskünfte:
044 557 45 45, corina.zellweger@designmesse.ch

Die designmesse.ch findet statt vom 1. bis 3. Juni 2012 in der Halle 9 -
Messe Zürich, Thurgauerstrasse 11, 8050 Zürich

FR 16 - 21 Uhr
SA 10 - 21 Uhr
SO 10 - 18 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter:


www.designmesse.ch

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Energiestrategie 2050

Energie aus Biomasse kann mehr!
An der Generalversammlung von Biomasse Schweiz, der Vereinigung der Branche der Energieproduzenten aus feuchter Biomasse (Biogas, biogene Treibstoffe), hat Präsident NR Dominique de Buman die Entwicklungen im Rahmen der Energiestrategie 2050 grundsätzlich positiv gewürdigt. Biomasse Schweiz ist aber überzeugt, dass es zusätzliche Massnahmen braucht, um die Energiewende zu schaffen. Dazu gehören eine Erhöhung der Kostendeckenden Einspeisevergütungen für Strom aus der Landwirtschaft (Hofdünger) und einfachere Bewilligungsverfahren.
Energie aus Biomasse ist ein wichtiges Element der erneuerbaren Energien. Im Verein Biomasse Schweiz sind alle relevanten Akteure vertreten. Unter der Leitung von Präsident und NR Dominique de Buman hat am 19. April 2012 die erste offizielle Generalversammlung seit der Gründung vor einem Jahr stattgefunden. Etwa 30 Mitglieder der Vereinigung trafen sich im Tropenhaus Frutigen, um über die nationale Energiepolitik zu diskutieren und den Kurs für die kommenden Jahre festzulegen. Der Präsident zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung der Energieproduktion aus Biomasse. Trotz schwierigem Marktumfeld konnten 2011 die Strom- und Wärmeproduktion im Vergleich zum Vorjahr dank elf neuen Anlagen markant gesteigert werden.
Die Potenziale sind damit aber noch lange nicht ausgeschöpft. Unter diesem Blickwinkel begrüsst Biomasse Schweiz die am Mittwoch vom Bundesrat definierten Grundzüge und Zielsetzungen der Energiepolitik 2050. Enttäuscht sind die Mitglieder über die konkreten Massnahmen. Diese werden nicht ausreichen, den Stau bisher nicht bewilligter Projekte zu beheben, die durch die Deckelung der Kostendeckenden Einspeisevergütung und die komplexen Bewilligungs- und Einspracheverfahren entstanden sind. Die Mitglieder von Biomasse Schweiz sind überzeugt, dass mit zusätzlichen griffigen Massnahmen im Bereich der Alternativenergien und der Energieeffizienz der AKW-Ausstieg auch ohne Gaskraftwerke geschafft werden kann. Benötigt werden dazu vereinfacht Bewilligungsverfahren, zusätzliche KEV-Anreize (Hofdüngerbonus) sowie vereinfachte Prozesse bei der Registrierung von Klimaschutzprojekten.

www.biomasseschweiz.ch

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Kostendeckende Einspeisevergütung

UVEK passt Vergütungssätze per 1. März 2012 an
[ Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ]
Markt- und Technologieentwicklungen beeinflussen die Produktionskosten von Strom aus erneuerbaren Energien. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) passt deshalb die Vergütungssätze der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) regelmässig an. Per 1. März 2012 sinkt die KEV-Vergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen um rund 10%, dies zusätzlich zu der seit 1. Januar 2012 geltenden regulären Tarifsenkung um 8%. Beim Strom aus Windenergie wird der Maximalsatz um 1.5 Rp./kWh erhöht und der Minimalsatz um 3.5 Rp./kWh abgesenkt und bei Holzenergieanlagen steigt der Holzbonus für kleinere Anlagen leicht an. Die Vergütungssätze der übrigen Technologien bleiben unverändert.

Bild 1:Rainer Sturm/pixelio.de


Weitere Informataionen unter :

www.bfe.admin.ch

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März Sendung von bauschweizTV

Energiestrategie 2050

Bundesrat konkretisiert Stossrichtung der Energiestrategie 2050
Bern, 01.12.2011 - Der Bundesrat will den Umbau der Schweizer Energieversorgung mit Massnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, fossile Kraftwerke, Netze und Forschung sicherstellen. Er hat an seiner gestrigen Sitzung diese Stossrichtung konkretisiert. Das UVEK wird die Energiestrategie 2050 entsprechend den gestern beschlossenen Vorgaben weiter vertiefen und dem Bundesrat bis im Frühling 2012 einen Bericht über die dazu gehörenden Massnahmen, Wirkungen und Kosten sowie über die Finanzierungsmöglichkeiten unterbreiten. Auf dieser Basis wird das UVEK bis Mitte 2012 eine Vernehmlassungsvorlage erarbeiten.
Am 25. Mai 2011 hat der Bundesrat entschieden, die bestehenden Kernkraftwerke am Ende ihrer Betriebsdauer stillzulegen und nicht durch neue Kernkraftwerke zu ersetzen. National- und Ständerat haben sich in der Sommer- und Herbstsession dem Grundsatzentscheid angeschlossen. Gemeinsam mit den zuständigen Departementen sowie in Arbeitsgruppen mit Kantonen, Gemeinden, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Umweltorganisationen hat das UVEK in den letzten Monaten erste Vorschläge zu den Zielen, Instrumenten und Massnahmen der neuen Energiestrategie 2050 erarbeitet. Der Bundesrat hat diese an seiner gestrigen Sitzung diskutiert und die Stossrichtung der Energiestrategie 2050 konkretisiert. Er hat das UVEK beauftragt, diese anhand der beschlossenen Vorgaben weiter zu vertiefen und ihm bis im Frühling 2012 einen Bericht über die Massnahmen, Wirkungen und Kosten sowie über die Finanzierungsmöglichkeiten zu unterbreiten. Der Bundesrat wird aufgrund des Berichts die Eckwerte für die Vernehmlassungsvorlage festlegen. Diese soll bis Mitte 2012 vorliegen.

Der Bundesrat setzt zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit insbesondere auf Massnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, fossile Kraftwerke, Netze und Forschung. Diese werden nun vom UVEK weiter vertieft.

Energieeffizienz
Die Massnahmen in diesem Bereich zielen darauf ab, den Stromverbrauch zu senken. Sowohl bei den Gebäuden und Elektrogeräten als auch bei Industrie und Dienstleistungen sowie der Mobilität besteht ein beträchtliches Einsparpotenzial. Das Stromsparen soll durch Zielvereinbarungen, marktwirtschaftliche Anreize (z. B. Effizienzboni), wettbewerbliche Ausschreibungen, innovative Tarifmodelle, technische Fortschritte, strengere Vorschriften und zusätzliche Anstrengungen in der Aus-und Weiterbildung sowie der Forschung gefördert werden. Die Energieversorger sollen mit messbaren Ziele verpflichtet werden, den Kunden über die Tarifgestaltung Anreize fürs Stromsparen zu geben (z.B. Abschaffung Grundbeitrag für Netznutzung, Stromspartarif).

Gebäude: Sparpotenzial 13 TWh bis 2020 bzw. 28 TWh bis 2035 bei Heizenergie und 2 TWh bis 2020 bzw. 7 TWh bis 2035 beim Strom => technische Vorgaben, Förderung energetischer Gebäudesanierungen, Aus-und Weiterbildung von Baufachleuten, Beratungsleistungen Bauherren.
Elektrogeräte: Sparpotenzial 0.5 TWh bis 2020 und 1 TWh bis 2035 => Effizienzvorschriften, Förderung von Smart Technologies.
Industrie und Dienstleistungen: Sparpotenzial beim Energieverbrauch 16 TWh bis 2020 und 33 TWh bis 2035. Beim Elektrizitätsverbrauch beträgt die zu erzielende Reduktion bis 2020 rund 5 TWh und bis 2035 rund 13 TWh => Zielvereinbarungen zwischen Unternehmen und Bund, Ausschreibungen für Stromeffizienz, Effizienzboni. Unternehmen, die viel Strom brauchen und Effizienzziele erreichen, sollen sich von der Bezahlung des Zuschlags für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) befreien lassen können.
Mobilität: Sparpotenzial Energieverbrauch 4 TWh bis 2020 und 11 TWh bis 2035 => besser vernetzte Angebote, neue Technologien, z. B. Umstellung der Strassen- und Tunnelbeleuchtung auf LED, Produktion von Energie bei Verkehrsinfrastrukturen.
Erneuerbare Energien
Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien soll bis 2020 um mindestens 4 TWh und bis 2035 um 13 TWh erhöht werden. Das bestehende Fördersystem der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) soll so angepasst werden, dass grössere Anlagen vorrangig gefördert werden können. Zudem soll der Zeitraum für KEV-Vergütungen gekürzt werden. Für Kleinanlagen privater Investoren (v.a. Photovoltaik und Biomasse) will der Bundesrat das Fördermodell grundsätzlich überdenken. Das UVEK prüft neue Modelle wie die Gewährung einmaliger Investitionshilfen oder Net Metering. Beim Net Metering verbraucht der Betreiber den Strom aus der eigenen Anlage zunächst selbst und speist nur allfällige Überschüsse netto (,net") ins Stromnetz ein.

Zur Beschleunigung der Bewilligungsverfahren wird eine Vereinheitlichung der kantonalen Vorschriften angestrebt. Die Verfahren für die Richt- und Nutzungsplanung sowie zur Umweltverträglichkeitsprüfung sollen parallel abgewickelt und vereinfacht werden. Zur Finanzierung steht die Erhöhung des KEV-Zuschlags und die Ausweitung des Förderzwecks im Vordergrund. Zudem sollen die Fördermassnahmen zugunsten der Geothermie ausgebaut werden (zinslose Darlehen, Aufstockung Risikodeckung durch Bund, Pilot- und Demonstrationsanlagen).

Fossile Kraftwerke
Gaskombikraftwerke (GuD): Der Bundesrat hält auch mit der Energiestrategie 2050 an seinen klimapolitischen Zielen fest. Das bedeutet, dass Betreiber künftiger GuD die CO2-Emissionen vollständig kompensieren müssen. Falls die Abklärungen des UVEK ergeben, dass für die Netzstabilität GuD notwendig sind, wäre eine höhere Flexibilität bei den Anteilen der CO2-Kompensationen im In- und Ausland anzustreben. Der Bundesrat will die laufenden Verhandlungen an das europäische Emissionshandelssystem (ETS) weiterführen, um den Schweizer GuD-Betreibern vergleichbare Bedingungen wie ihren europäischen Konkurrenten zu gewährleisten.
Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK-Anlagen): Bis 2035 sollen dezentrale WKK-Anlagen bis zu 7 TWh Strom erzeugen. Während GuD das ganze Jahr hindurch Strom liefern und zur Netzstabilität beitragen, können WKK-Anlagen insbesondere im Winter, wenn die Stromproduktion aus Sonne und Wind reduziert ist, Bandenergie produzieren und gleichzeitig wertvolle Heizwärme liefern. Gefördert werden sollen nur Anlagen, die bestimmte Vorgaben zu Wirkungsgrad, Wärmenutzung, Absatz elektrischer Energie und zulässigen CO2-Emissionen pro kWh erfüllen. Die Vorgaben sind noch zu definieren. WKK-Anlagen sollen künftig kostendeckend betrieben werden können, indem höhere, zeitlich abgestufte Rückliefertarife vorgeschrieben werden. Ausserdem sollen Vorgaben für die CO2-Kompensation festgelegt werden.
Netze
Die Hochspannungs- und Verteilnetze müssen erneuert und ausgebaut werden. Gleichzeitig soll eine Aufwertung in Richtung Smart Grids erfolgen, um die zunehmende dezentrale Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien zu steuern. Smart Grids - ,intelligente Netze" - ermöglichen die direkte Interaktion zwischen Verbrauchern, Netz und Stromproduktion. Die Schweiz soll weiterhin eng an das europäische Netz angebunden sein, weil dies gegenseitig eine hohe Versorgungssicherheit garantiert. Der Bundesrat will zu diesem Zweck eine nationale Strategie Energienetze definieren. Dazu gehören auch Massnahmen zur Beschleunigung der Bewilligungsverfahren. Weiter sind Fragen zu den anrechenbaren Kosten des Netzaus- und Umbaus sowie der intelligenten Stromzähler (Smartmeter) zu klären, um Investitionssicherheit zu schaffen.

Energieforschung, Pilot- und Demonstrationsprojekte, Leuchtturmprojekte
Die Energieforschung soll mittel- und langfristig zu einer sicheren, nachhaltigen Energieversorgung und zur Stärkung des Technologiestandorts Schweiz beitragen. Der Bundesrat will dem Parlament nächstes Jahr den Aktionsplan ,Koordinierte Energieforschung Schweiz" für Forschung und Entwicklung sowie Pilot- und Demonstrationsanlagen in einer separaten Botschaft unter der Federführung des EDI unterbreiten. Zudem will er ein Programm für Leuchtturmprojekte einrichten. In Ausschreibungen sollen national ausstrahlende Projekte von Unternehmen, Kantonen, Gemeinden und Forschung ausgewählt werden, die den Umbau des Energiesystems sichtbar und erlebbar machen.

Bund
Der Bundesrat will, dass die Bundesverwaltung, der ETH-Bereich und bundesnahe Unternehmen mit gutem Beispiel voran gehen und bis 2020 ihren Energieverbrauch um 25% reduzieren (Basisjahr 2006). Dazu sollen entsprechende Leistungsaufträge definiert werden.

EnergieSchweiz
Das Programm EnergieSchweiz fördert und verstärkt die Umsetzung der vom Bundesrat definierten Massnahmen mit innovativen Projekten, Partnerschaften, Beratungsinitiativen und weiteren Aktivitäten. EnergieSchweiz soll zu diesem Zweck ausgebaut und verstärkt werden.


Finanzierung der Energiestrategie
Um den Umbau des Energiesystems zu finanzieren sind Bund und Kantone, Städte und Gemeinden, Energiewirtschaft, Dienstleistungsunternehmen und Industrie sowie die Bevölkerung gleichermassen gefordert. Aufgabe des Bundes ist es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Investitionen in den Umbau des Energiesystems getätigt werden (Investitionssicherheit, Investitionsanreize) und der Energieverbrauch gesenkt sowie verstärkt erneuerbare Energien genutzt werden. Das UVEK wird den Bundesrat im Frühling 2012 im Detail über die Kosten für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 und über die Finanzierungsmöglichkeiten informieren.

Weitere Informationen unter :

www.bfe.admin.ch

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