Der Schweizer Bau-Info-Service

Wir bieten Ihnen einen kostenlosen Informationsdienst rund um Bauen + Wohnen.

Der Schweizer Bauinfoservice zeigt Ihnen täglich neue Informationen und Neuheiten rund um Haus + Garten.

Der Schweizer Bauinfoservice ist das Verbindungsglied zwischen Ihnen und den teilnehmenden Firmen dieser Internetplattform, welches Ihnen eine Vielzahl an Dienstleistungen und Produkten bietet.

Gratis Informationsdienst:

Unter jeder der Rubriken finden Sie ein Informationsformular mit dem Sie einfach und kostenlos Prospektmaterial oder auch Offerten anfordern können.
Profitieren Sie jetzt völlig gratis und unverbindlich !

Rubrik: Fachmessen

Der Schweizer Bau-Info-Service informiert Sie ausführlich über alle Fachmessen im Bereich Bauen + Wohnen . Unter der Rubrik Fachmessen finden Sie verschiedene Messevorschauen und einen vollständigen Messekalender. Im weiteren erstellen wir an verschiedene Fachmessen Fotoreportagen die Sie jeweils nach der Messe unter der Rubrik Fotogalerie finden.Natürlich finden Sie unter allen Rubriken Messe - Neuheiten und interessante Produkte die mit Bild und Text wie auch Bezugsquellen vorgestellt werden.




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Glas Trösch Ostergewinnspiel

Zum Osterfest 2017 hat sich der Osterhase aber diesmal mächtig ins Zeug gelegt und satte Preise bei uns liegen lassen. Irgendwo auf unserer Website haben sich entweder der Osterhase selbst oder eines seiner Eier versteckt. Wenn man eines der Objekte sichtet, schnell draufklicken, Formular ausfüllen und an der Verlosung teilnehmen.


1. Preis
Als Hauptpreis winkt das APPLE iPhone 7 mit 128 GB in mattem Schwarz



2. Preis
Auf dem zweiten Siegertreppchen wartet die Nintendo Switch Konsole in Grau



3. Preis
Der Drittplatzierte darf sich über einen Weber Master-Touch GBS Special Edition mit einem Durchmesser von 57 cm in Black freuen.



Webseite: www.glastroesch.ch/ostergewinnspiel-2017.html

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Die neuste Sendung von bauschweiz.tv

bauschweiz neu in der Bauarena

Ab sofort finden Sie uns in der Bauarena Volketswil mit einem neuen Informationsstand.
Auf drei Bildschirmen präsentieren wir unser umfangreiches Angebot:

Bildschirm 1: Präsentation des Infoportals bauschweiz.ch.

Bildschirm 2: Präsentation der jeweils neusten Monatssendung von bauschweiz.tv.

Bildschirm 3: Präsentation des Videoportals bauschweiz.tv

Im Weiteren steht Ihnen unter dem Bildschirm ein Postkartenfach zu Verfügung, dort können sich die Interessenten bedienen.
Besuchen Sie unsere Ausstellungen.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9 - 19 Uhr
Sa 9- 16 Uhr

Webseite: westcomm.ch/ausstellungen

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bauschweiz neu im stilhaus

Passend zum neuen Jahr, finden Sie uns im stilhaus Rothrist mit einem neuen Informationsstand.

Auf drei Bildschirmen präsentieren wir unser umfangreiches Angebot:

Bildschirm 1: Präsentation des Infoportals bauschweiz.ch.

Bildschirm 2: Präsentation der jeweils neusten Monatssendung von bauschweiz.tv.

Bildschirm 3: Präsentation des Videoportals bauschweiz.tv

Im Weiteren steht Ihnen unter dem Bildschirm ein Postkartenfach zu Verfügung, dort können sich die Interessenten bedienen.
Besuchen Sie unsere Ausstellung.


Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10- 19 Uhr
Sa 10- 18 Uhr

Webseite: westcomm.ch/ausstellungen

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Gewinnspiel März 2017

Der Gewinner unseres Gewinnspiels ist gezogen

Herr G.Huber 3012 Bern

Er gewinnt eine Melitta Kaffeevollautomat Caffeo Bistro silber, Heisswasserauslauf, Kaffeeart: Kaffeebohnen, Kaffeepulver, Farbe: Silber, Bohnenbehälter: 260 g, Wassertank: 1.8 l, Milchschaumdüse, Display vorhanden

Wir gratulieren dem Gewinner ganz herzlich

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Umweltbewusstsein der Schweizer

Zürich (ots) - Knapp zwei Drittel der befragten Schweizerinnen und Schweizer halten sich gemäss der durchgeführten Umfrage von homegate.ch selber für umweltbewusst. In der Westschweiz liegt der Anteil deutlich höher bei 81%. Trotz landesweit hohem Bewusstsein gibt es aber bei den meisten abgefragten Faktoren noch Luft nach oben. Einzig bei der Mülltrennung zeigen sich die Umfrageteilnehmer ausserordentlich vorbildlich.

Zwei Drittel der Schweizer bezeichnen sich selber als umweltbewusst, das zeigt die von homegate.ch durchgeführte Online-Studie im Winter 2016. Der Anteil liegt in der Westschweiz sogar bei beachtlichen 81%. Von den knapp 2'000 Befragten gaben 90% an, dass sie sich über Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit und ökologisch Leben informieren. Dabei belegen die Tessiner mit 28% regelmässiger Informationssuche den Spitzenrang, gefolgt von den Westschweizern mit 27%. Als wichtigste Informationsquellen gelten dabei die Medien (44%) und Bekannte, Freunde und Verwandte (38%). Wissenschaftliche Studien werden selten zur Hand genommen.

Die Schweizer sind ihrer Wohnsituation treu

Knapp 40% der Umfrageteilnehmer besitzen Wohneigentum, weitere 56% sind Mieter und 4% haben keine genaue Aussage gemacht. Dabei liegt der Anteil der Immobilieneigentümer im Tessin mit 48% deutlich über dem Schweizer Durchschnitt. Auch der Anteil der Hausbesitzer liegt im Tessin mit 54% über dem schweizweiten Mittel von 41%. Die grosse Mehrheit der Befragten zieht nicht häufig um und wohnt seit über 10 Jahren in der aktuellen Wohnung oder dem aktuellen Haus. Nur gerade 6% sind in den letzten 6 Monaten umgezogen.

Thema Umwelt bei der Wahl der Immobilie egal

Bei der Wahl der Immobilie hat das Thema Umwelt bei der Mehrheit (52%) überhaupt keine Rolle gespielt. Am intensivsten haben sich die Tessiner mit dem Thema auseinandergesetzt. Dies wahrscheinlich auch, weil der Anteil der Hausbesitzer in diesem Landesteil überdurchschnittlich hoch ist. Unter allen Befragten haben sich 59% zumindest am Rande mit dem Thema beschäftigt.

Wenn das Thema Umwelt eine Rolle gespielt hat, waren es vor allem die Wohnlage (Verzicht auf Auto möglich), die gute Isolierung sowie der Wunsch nach einem Neubau, welche die Wahl der Immobilie beeinflusst haben.

Geringes Interesse an der Art des Strombezuges

Beim Thema Energie zeigt sich ein etwas düsteres Bild. Knapp ein Viertel der Umfrageteilnehmer weiss nicht, was für ein Strompaket sie beziehen. Von den anderen 75% bezieht der Grossteil entweder ein Basisangebot (36%) oder einen Mix aus verschiedenen Quellen (34%). Interessanterweise ist in der Westschweiz der Anteil derjenigen, die das Basisangebot ohne erneuerbare Quellen nutzen mit 45% am höchsten, obwohl sich die Westschweizer selber als sehr umweltfreundlich sehen. Ob dies am fehlenden Angebot oder den mangelnden Informationen liegt, wurde hier nicht erhoben. Denn gemäss Umfrage wären 45% der Befragten bereit, für Energie mehr zu bezahlen, um einen Beitrag an die Umwelt leisten zu können. Weitere 45% würden dies vielleicht tun.

Am häufigsten versucht man, das Licht nicht unnötig brennen zu lassen, den Wasserhahn bei Nichtgebrauch abzustellen und zu duschen statt zu baden. Nur jeder Dritte verwendet jedoch einen wassersparenden Duschkopf. Mit dieser Art von Energiesparen muss die Komfortzone zumeist noch nicht verlassen werden. Die meisten sparen Energie aus umwelt- und finanzbezogenen Aspekten.

Vorzeigebeispiel Mülltrennung

Allen voran wird das Thema Mülltrennung in der Schweiz sehr ernst genommen. Über 90% entsorgen Karton, Papier, Glas, PET und Batterien gesondert. Bei Grünabfällen sind es immerhin noch 69%. Auch noch brauchbare Möbel und Geräte werden lieber weitergegeben als entsorgt. Mit 18% kaufen aber nur wenige ihre Möbel lieber gebraucht als neu.

Mehr zahlen um damit einen Beitrag an die Umwelt zu leisten

Bei der Ernährung ist die Bereitschaft mit 52% am höchsten, durch höhere Preise einen Beitrag an die Umwelt zu leisten, gefolgt von der Energie. Beim Reisen möchten die Schweizer jedoch nicht verzichten und gehen nur ungern Kompromisse ein. Nicht mal ein Viertel ist bereit, mehr Geld für umweltbewussteres Reisen auszugeben. Auch beim Thema Wohnen (32%) zeigt sich ein ähnliches Bild.

Insgesamt kann gesagt werden, dass sich ältere Menschen, die nicht oder Teilzeit erwerbstätig sind, tendenziell als umweltbewusster einschätzen und Ihnen die Thematik stärker am Herzen liegt. Ausserdem war das Thema bei der Immobilienwahl vor allem bei Älteren und höher Gebildeten ein miteinbezogener Faktor. Doch auch die Jungen möchten im Bereich Wohnen in Zukunft deutlich häufiger etwas für die Umwelt tun.

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Das Gebäudeprogramm neu organisiert

(Bern)(PPS) Ab 2017 wird das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen neu organisiert. Seit sieben Jahren fördert es erfolgreich energetische Sanierungen in einem nationalen Teil und in einem kantonalen Teil den Einsatz erneuerbarer Energien, die Abwärmenutzung und die Optimierung der Gebäudetechnik. Die Änderungen betreffen die Zuständigkeiten, die Durchführung und die Finanzierung des Programms. Neu sind die Kantone vollumfänglich zuständig sowohl für die Förderung der energetischen Modernisierung der Gebäudehülle als auch für die Förderung der erneuerbaren Energien im Gebäude, der Gebäudetechnik und der Abwärmenutzung. So können die Kantone ihre Förderangebote noch gezielter auf ihre Region ausrichten. Die Finanzierung erfolgt wie bis anhin über Einnahmen aus der CO2-Abgabe, die der Bund den Kantonen neu ausschliesslich in Form von Globalbeiträgen ausbezahlt, sowie aus kantonalen Fördermitteln. Informationen gibt es auf dasgebaeudeprogramm.ch.

Gebäude sind für rund einen Drittel der CO2-Emissionen und 40 Prozent des Energieverbrauchs der Schweiz verantwortlich. Mit dem seit 2010 bestehenden Gebäudeprogramm wollen Bund und Kantone den Energieverbrauch des Schweizer Gebäudeparks und den CO2-Ausstoss erheblich reduzieren. Die Finanzierung der dazu nötigen Massnahmen erfolgt über die Teilzweckbindung der CO2-Abgabe auf Brennstoffen (ein Drittel des Ertrags aus der CO2-Abgabe, höchstens 300 Millionen Franken pro Jahr) sowie aus kantonalen Fördermitteln.

Das Gebäudeprogramm läuft ab 2017 nahtlos weiter. Organisatorisch gibt es jedoch einige Anpassungen:
- Die bisherige Zweiteilung in einen nationalen, zentral gesteuerten Teil zur Förderung der Modernisierung der Gebäudehülle und in einen kantonalen Teil zur Förderung der erneuerbaren Energien im Gebäude, der Gebäudetechnik und der Abwärmenutzung wird aufgehoben. Neu sind die Kantone umfassend für alle Fördermassnahmen zuständig. Diese können ihre Förderangebote nun noch gezielter auf ihre Region und ihre finanziellen Möglichkeiten ausrichten.
- Die zweckgebundenen Mittel aus der CO2-Abgabe bezahlt der Bund den Kantonen neu ausschliesslich in Form von Globalbeiträgen aus. Voraussetzung für den Erhalt eines Globalbeitrags ist ein kantonales Förderprogramm im Gebäudehüllenbereich, das auf dem harmonisierten Fördermodell der Kantone (HFM 2015) basiert.

Mit dieser in der revidierten CO2-Verordnung festgelegten Neuorganisation werden die Empfehlungen der Eidgenössischen Finanzkontrolle und der Finanzdelegation der eidgenössischen Räte umgesetzt.

Informationen zu den kantonalen Programmen, den aktuellen Förderbeiträgen und den Kontaktstellen gibt es auf den kantonalen Internetseiten. Die Links sind auf www.dasgebaeudeprogramm.ch aufgelistet.

Das Gebäudeprogramm
Insbesondere die energetische Sanierung des Gebäudeparks spielt eine wichtige Rolle in der Schweizer Energie- und Klimapolitik. Mehr als eine Million Gebäude im Land sind energetisch sanierungsbedürftig, es besteht also ein riesiges Energie- und CO2-Einsparpotential (das Einsparpotential bei einer Gesamtsanierung eines typischen Schweizer Einfamilienhauses beträgt bis zu vier Tonnen CO2 pro Jahr).

Erstes Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050
Am 30. September 2016 hat das Parlament dem ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 zugestimmt. Dieses wird voraussichtlich 2018 in Kraft treten. Neben anderen Massnahmen bringt es auch eine Erhöhung der maximal verfügbaren Mittel aus der CO2-Teilzweckbindung für das Gebäudeprogramm von heute 300 auf neu 450 Millionen Franken pro Jahr. Weiter wird die Befristung des Gebäudeprogramms bis 2019 aufgehoben und der Verteilschlüssel für die Vergabe der Globalbeiträge angepasst: Die Globalbeiträge werden in einen Sockelbeitrag pro Einwohner und in einen Ergänzungsbeitrag aufgeteilt. Der Ergänzungsbeitrag finanziert die kantonalen Fördermassnahmen im Verhältnis 2:1.

Harmonisiertes Fördermodell der Kantone (HFM)
Es skizziert die Struktur kantonaler Förderprogramme und beschreibt deren wesentlichen Elemente. Dabei wird den Kantonen Spielraum für die Berücksichtigung ihrer Finanzkraft und individueller Schwerpunkte belassen. Das HFM 2015 bildet ab 2017 eine zentrale Grundlage für die finanzielle Förderung von Bund und Kantonen im Gebäudebereich.

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Mietindex Januar 2017 u. Jahresrückblick

Stagnierung der Angebotsmieten im Januar 2017

Zürich (ots) - Im Januar 2017 bleiben die Angebotsmieten in der Schweiz unverändert. Der Index Schweiz steht bei 114 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sinken die Mieten ganz leicht um 0.09 Prozent. Im Kanton Zürich steigen die Angebotsmieten um lediglich 0.09 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt der homegate.ch-Angebotsmietindex, der vom Immobilienportal homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben wird. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote.

Veränderung in den Kantonen

In den Kantonen Zürich (0.09 Prozent), Luzern (0.09 Prozent), Solothurn (0.09 Prozent), St. Gallen (0.09 Prozent), Aargau (0.09 Prozent), Thurgau (0.26 Prozent), Tessin (0.19 Prozent) und Genf und Waadt (0.08 Prozent) steigen die Angebotsmieten im Januar 2017 leicht. Einzig in den beiden Kantonen Bern und Basel bleiben die Mieten unverändert auf dem Indexstand von 111.2 respektive 111.9 Punkten des Vormonats.

Jahresrückblick Mietindex 2016

Anhaltender Stillstand der Angebotsmieten In den Jahren 2009 bis 2014 stiegen die Angebotsmieten stabil mit einer jährlichen Wachstumsrate zwischen 1,9% und 2,5%. In den letzten beiden Jahren fiel diese Rate auf 0,6% und 0,1%. Im gesamten Jahr 2016 pendelten die monatlich erhobenen Zahlen um den Nullpunkt. Der homegate.ch-Angebotsmietindex Schweiz stagniert auf einem Niveau von 114 Punkten (Basis mit 100 Punkten: Januar 2009).

Höhere Bautätigkeit führt regional zu sinkenden Mieten Die Trendwende im Jahr 2015 lässt sich mit einer verminderten Nettozuwanderung und vor allem höheren Bautätigkeit von Mietwohnungen erklären. Die Gesamtbautätigkeit stieg nicht allzu stark, verschob sich aber aufgrund des Anlagenotstandes zunehmend von Eigentums- zu Mietwohnungen. So stellte sich ein Angebot zur Verfügung, das der Nachfrage nach Mietwohnraum etwa die Waage hält. Dieses Markgleichgewicht bewirkt, dass sich die Preise schweizweit kaum mehr ändern. Regional ergibt sich ein differenzierteres Bild: Während der Kanton Zürich 2016 mit 0,2% im schweizweiten Mittel liegt, wachsen die Mieten in den Kantonen Bern und Basel mit 0,7% und 0,8% stärker. Dagegen sind zum Beispiel im Kanton Luzern und um den Genfersee mit -2,1% und -1,4% bereits deutlich negative Wachstumsraten erkennbar.

Weiterhin leichte Preisrückgänge erwartet Nach dem schweizweiten Nullwachstum im vergangenen Jahr erwarten wir für 2017 wegen der weiterhin hohen Bautätigkeit leicht sinkende Mieten. Wir prognostizieren für den Angebotsmietindex Schweiz ein negatives Jahreswachstum von -1%.

Qualitätsbereinigung

Die Entwicklung der Angebotsmietpreise für die Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser so genannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf homegate.ch abgebildet wird. Der homegate.ch-Angebotsmietindex ist der einzige qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz.

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Chemikalien aus Holz statt Erdöl

Bern (ots) - Zwei Forschungsprojekte des Nationalen Forschungsprogramms "Ressource Holz" haben neue Verfahren entwickelt, um aus Holz wichtige Chemikalien für die Herstellung von Medikamenten, Kunststoffen und Düngern gewinnen zu können. Das Ziel: Einen Ersatz für den Rohstoff Erdöl zu finden.

Aus Erdöl lässt sich nicht nur Treibstoff herstellen. Petrochemikalien sind auch wichtige Rohstoffe für die chemische Industrie. Ohne Erdöl gäbe es keine Kunststoffe und nur wenige Arznei- oder Düngemittel. Allerdings ist der Rückgang der Erdölförderung absehbar. Um die dadurch entstehende Herausforderung zu meistern, brauchen wir erneuerbare Ressourcen als Alternativen zum Erdöl.

Zwei Forschungsprojekte des Nationalen Forschungsprogramms "Ressource Holz" (NFP 66) sind jetzt dem Ersatz von Erdöl durch pflanzliche Biomasse - insbesondere Holz - einen wichtigen Schritt nähergekommen. Sie konzentrieren sich ergänzend auf jeweils einen der zwei Hauptbestandteile von Holz: Zellulose und Lignin. Diese beiden erneuerbaren Stoffe sind die weltweit häufigsten organischen Verbindungen.

An der EFPL hat Sviatlana Siankevich neue, leistungsfähige Katalyseverfahren entwickelt, die aus Zellulose Hydroxymethylfurfural (HMF) gewinnen, einen wichtigen Grundstoff für die Herstellung von Kunststoffen, Düngemitteln und Biotreibstoffen.(*) Das von Philippe Corvini geleitete Team der FHNW in Muttenz (BL) hat sich von Pilzen inspirieren lassen, die verrottendes Holz abbauen, um Enzyme zu finden, die Lignin in aromatische Verbindungen aufspalten. Diese Aromaten dienen als Ausgangsstoffe für die Herstellung von Lösemitteln, Pestiziden, Medikamenten und Kunststoffen wie Polystyrol.

Chemikalien statt Papier

Zellulose ist ein langkettiges Zuckermolekül (Kohlenhydrat) und macht etwa zwei Drittel des Gewichts von Holz aus. "Aus Zellulose wird heute vor allem Papier hergestellt. Die Rückstände daraus könnten zur Herstellung gefragter Chemikalien sinnvoll eingesetzt werden", so Sviatlana Siankevich vom Institute of Chemical Sciences and Engineering der EPFL. Zusammen mit Wissenschaftlern der Queen's University in Kanada und der National University of Singapore hat das von Paul Dyson geleitete EPFL-Team mehrere Arten von ionischen Flüssigkeiten (flüssige Salze) synthetisiert, um aus Zellulose HMF herzustellen. Mit ihrem Verfahren erzielten die Wissenschaftler in einem Schritt eine Rekord-Ausbeute von 62 Prozent.

"Unser Verfahren funktioniert unter milden Reaktionsbedingungen und braucht weder sehr hohe Temperaturen und hohen Druck noch starke Säuren", sagt Siankevich. "Wir konnten auch die Menge der unerwünschten Nebenprodukte reduzieren. Für den industriellen Einsatz des Verfahrens ist das ein wichtiger Aspekt. Unser Prozess funktioniert mit Holz, aber oft ist es einfacher, aus krautigen Pflanzen gewonnene Zellulose zu verwenden."

Grüne Chemie

An der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz entwickelt Philippe Corvini zusammen mit seinem Doktoranden Christoph Gasser Verfahren für die Verwertung von Lignin. Dieses langkettige Molekül ist Teil der Zellwände und verleiht Bäumen ihre Steifigkeit. Holz besteht zu rund 15-40 Prozent aus Lignin. "Dieses wurde bisher kaum verwertet, sondern oft einfach nur verbrannt", sagt Corvini. "Dabei lässt es sich in aromatische Verbindungen aufspalten: in Moleküle, die auf den in der organischen Chemie allgegenwärtigen sechseckigen Kohlenstoffringen basieren. Die Industrie setzt eine Menge dieser Verbindungen um, die fast ausschliesslich aus Erdöl gewonnen werden. Gegenwärtig ist Lignin die aussichtsreichste Alternative zum Erdöl.»

Es gibt Pilze, die einen Enzym-Cocktail absondern, um Lignin aufzuspalten und abzubauen. Unter der Leitung von Corvini untersuchte das FHNW-Team Kombinationen aus Dutzenden dieser Enzyme, um die effizienteste zu ermitteln.(**) Mit einem zusätzlichen Katalyseschritt gelang es, 40 Prozent des Lignins in sehr kleine Moleküle - etwa Vanillin - aufzubrechen. Der Prozess ist interessant für die chemische Industrie: Das Team arbeitet bereits mit einem Ligninproduzenten zusammen. "Lignin wird heute vor allem aus Weizen- oder Reisstroh gewonnen", sagt Corvini. "Aber auch Weichholz - wie das der Fichte - wäre gut geeignet, da ihr Lignin sich leicht aufspalten lässt."

Das FHNW-Team hat auch ein Verfahren zur Wiederverwendung der Enzyme entwickelt. "Wir haben die Enzyme an mit Siliziumdioxid beschichtete Eisen-Nanopartikel gebunden", erklärt er. "Nach der Reaktion entfernen wir die Eisenpartikel einfach mithilfe eines Magneten, um die Enzyme zurückzugewinnen." Diese lassen sich bis zu zehn Mal wiederverwenden, wodurch sich der für ihre Herstellung benötigte Energie- und Ressourceneinsatz bedeutend verringert. Damit passt das Verfahren sehr gut zum Konzept einer "grünen Chemie".

Das ganze Holz verwerten

Das Holz muss möglichst umfassend verwertet werden, damit es eine wirtschaftliche Alternative zu Petrochemikalien sein kann. "Kleine Mengen einer einzelnen Komponente zu extrahieren, genügt nicht", sagt Sviatlana Siankevich. "Wir müssen daher komplementäre Verfahren finden, damit wir das gesamte Holz nutzen können." Bei der Beurteilung, ob Holz ein wirtschaftlich sinnvoller Ersatz für Erdöl ist, sind noch weitere Aspekte zu beachten. Im Rahmen eines dritten Projekts des NFP 66 wurde kürzlich die Nachhaltigkeit der Herstellung von Bernsteinsäure, einer anderen wichtigen Chemikalie, aus Holzresten untersucht.(***) Die von der ETH Zurich und der EPFL gemeinsam durchgeführte Studie zeigt, dass intelligentes Prozessdesign Energieeinsparungen ermöglichen und auch anderwertig die Umwelt schonen kann - zentrale Faktoren für wettbewerbsfähige Bioraffinerien.

Ressource Holz (NFP 66)

Das Nationale Forschungsprogramm "Ressource Holz" (NFP 66) entwickelt in Zusammenarbeit mit Industrie, Waldbesitzern und Behörden wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisorientierte Lösungsansätze, um die Nutzung der Ressource Holz in der Schweiz zu optimieren. Die abschliessenden Empfehlungen des NFP 66 werden 2017 in Form von Kurzberichten publiziert. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) wurde vom Bundesrat mit der Durchführung dieses Programms beauftragt.

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